Mut zum andersSEIN

Meine Lieben, mir schießen ja manchmal so Gedanken in den Kopf 🤯 die ganz schön an- oder auch aufregend sein dürfen (kleiner Scherz zum Start ;-)) …

… also nun zum Thema:

Wer meinen Blog verfolgt der weiß, dass ich eine hochsensitive Persönlichkeit bin.

Ich muss euch ganz ehrlich sagen, schon als Kind fühlte ich mich irgendwie „anders“.

Meine persönliche Gefühls- und Wahrnehmungswelt war schon damals im Kindesalter und sie ist es selbstverständlich heute immer noch – extrem intensiv – um es jetzt mal neutral auszudrücken.

Dieses „andersSEIN“ konnte ich als Kind absolut nicht einordnen. Auch für die erwachsene Frau, die ständig mit einem inneren Gefühl des „andersSEINS“ durch die Welt ging, war es sehr herausfordernd ein inneres Gleichgewicht zu finden.

Ein Gleichgewicht zwischen Kopf und Herz!

Erst mit dem Wissen über die Hochsensibilität/Hochsensitivität, der klärenden Selbsterkenntnis und der Annahme meines SEINS konnte ich in meine handlungsfähige Eigenverantwortung gehen.

Ich habe viele (manche würden auch behaupten zu radikale) Handlungen für mich selbst gesetzt um wieder in meine Kraft zu finden.

Für mich wurde ganz eindeutig klar, dass ich nur durch Selbstbestimmtheit, Eigenverantwortung und die Achtsamkeit mir selbst gegenüber – also meiner Selbstliebe/Selbstfürsorge bzw. meinem Selbst-Mitgefühl in meine Kraft kommen kann. Dies geschah mit so einer tiefen Klarheit, dass ich meinem angeborenen Mut sofort wieder Vertrauen schenkte!

Meine persönlichen Erkenntnisse dürft ihr wenn ihr Lust dazu verspürt gerne unter diesem Link Erkenntnisse am Weg nachlesen.

So aber nun zurück zum andersSEIN und zum Gedanken einschießen!

Ich war gerade im Auto unterwegs (Lautstärkeregler auf Anschlag ;-)) und da schoß mir so ein Gedanke ein:

Früher war es „komisch“ für mich anders zu sein und heute ist es MEIN unverkennbares und individuelles MARKENZEICHEN! 🍀🍀🍀

Ich liebe mich, so wie ich bin – ich darf in Liebe strahlen und auch anders SEIN!

https://gedankenwelt.de/hochsensible-menschen-und-ihr-wundervolles-gehirn/

Weil es einfach dazu gehört!

wage ich mich an dieses Thema:

Göttlicher Sex

Göttlicher Sex lebt von der Polarität der Partner. Je männlicher ein Mann nämlich ist, desto weiblicher kann die Frau sein; je sicherer sie sich ihrer weiblichen Kraft ist, desto mehr kann er seine männliche Stärke ausleben.

Göttlicher Sex ist nichts für Ängstliche, denn durch ihn können aus Frauen Göttinnen und aus Männern Götter werden, die einander in totaler Hingabe dienen und nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Herzen und ihre Seelen miteinander teilen.

Ein Mann sollte stark genug sein, seine Frau zu erfüllen und ihr das Tor zum Paradies zu öffnen; eine Frau sollte stark genug sein, sich von ihrem Mann erfüllen zu lassen und ihn mit sich ins Paradies zu nehmen.

Da Frauen verkörperte Hingabe sind, können nur sie den Männern den Weg aus dem Labyrinth der Trennungen zeigen und sie in die Einheit zurückführen, die unser aller

Heimat ist.

Verehrung des Weiblichen

Sex ist im Grunde Hingabe an das Göttliche durch Verehrung des Weiblichen. Zwar besitzen auch die Männer weibliche Anteile, so dass auch sie zu Hingabe und Ekstase fähig sind, aber in weitaus geringerem Maße als die Frauen, die die Verkörperung des Weiblichen sind, ein lebender Ausdruck der universellen Schöpferkraft, die alles Leben empfängt, gebiert und nährt.

Frauen leben weit mehr als Männer im dunklen Reich der Gefühle, das die Heimat von Ekstase und Leidenschaft ist. Männer sollten ihren Frauen im Sex hingebungsvoll dienen, um so selbst Zugang zu diesem Reich zu finden, in dem ihre höchste Sehnsucht erfüllt werden kann: die Sehnsucht nach Einheit, nach Heimat, nach Verschmelzung mit der dunklen Mutter, die uns allen das Leben geschenkt hat und uns am Leben erhält.

Dem Partner dienen

Wenn wir uns selbst in der erotischen Begegnung völlig vergessen und ganz im Partner aufgehen, werden wir ihn von innen erfahren und auch seine Seele mit ihm teilen

dürfen. Wenn wir unserem Partner und seiner Lust vorbehaltlos dienen, werden wir gemeinsam mit ihm die höchsten Gipfel der Ekstase erklimmen können.

Wenn wir Sex aber als Tauschgeschäft betrachten, bei dem wir etwas geben und genau aufrechnen, ob wir auch genug zurückbekommen, werden wir weder dem Partner noch uns selbst näher kommen können; wenn wir dem Partner nicht dienen, sondern ihn beherrschen wollen, werden wir von ihm getrennt bleiben und niemals die Freuden wahrer Intimität erleben können; wenn wir unseren Partner kontrollieren wollen, können wir nur das bekommen, was wir uns selbst ausgedacht haben – dann wäre aber eine aufblasbare Puppe wahrscheinlich die ein-

fachere Lösung.

Immerwährende Ekstase

Natürlich kann Sex auch ohne Liebe Spaß machen, wenn sich die Beteiligten leidenschaftlich aufeinander einlassen, “ihren Kopf verlieren” und ganz im Taumel der Lust aufgehen. Aber ein vorübergehender Spaß, der

endet, wenn nach dem Orgasmus der Hormonspiegel wieder sinkt, ist nichts verglichen mit der immerwährenden Ekstase, die durch Liebe möglich wird.

Unsere Konditionierungen werden durch diese Art von Sex nicht aufgehoben, sondern eher noch verfestigt. Körperlicher Sex kann uns kurzfristige Befriedigung und vorübergehende Entspannung verschaffen, aber Sex, der mit Liebe und Respekt verbunden ist, kann uns bis in jede Faser unseres Wesens mit Glückseligkeit und unbeschreiblicher Wonne erfüllen, die auch dann noch anhält, wenn die Leidenschaft längst erloschen ist und der Kopf wieder fest an seinem richtigen Platz sitzt.

Aufgehen im Sex

Der sicherste Weg, einen Orgasmus zu vermeiden, ist, ihn erzwingen zu wollen; die beste Methode, einen frühzeitigen Erguss sicherzustellen, ist, Angst davor zu haben.

Jedes Bemühen wird zwangsläufig zu seinem Gegenteil führen, da sexuelle Erfüllung nur durch Loslassen möglich ist.

Das Ziel der Liebenden kann es nicht sein, so schnell wie möglich einen Gipfel der Lust zu erklimmen, auf den dann der unvermeidliche Absturz folgt. Der Orgasmus als Höhepunkt der Ekstase ist im göttlichen Sex nicht Ziel, sondern ein Teil des Weges, etwas, das sich ganz selbstverständlich und ohne jede Anstrengung einstellt, wenn alles Streben danach aufhört. So wie ein Spaziergang dann am meisten Freude macht, wenn der Weg aufmerksam gegangen wird und jeder Schritt für seine ihm eigene Schönheit gewürdigt wird, so schenkt uns auch der Sex die höchste Erfüllung, wenn wir uns ganz einfach in ihm verlieren.

Manfred Miethe

aus „Sex als Quelle der Spiritualität“

https://www.silberschnur.de/tl_files/pdf/leseproben/978-3-89845-460-5.pdf

(Art: Alfredo Araujo Santoyo)

Garten der Liebe