Neujahrsvorsätze einmal anders

Der Eine macht sie, der Andere nicht – Neujahrsvorsätze – was wir nicht alles besser machen wollen im neuen Jahr und welche Ziele wir uns nicht setzen um uns … ja was – weiterzuentwickeln?

Wir möchten die vollen Potentiale in uns entfalten und damit uns das „besser“ gelingt, fassen wir einen Vorsatz?

Wie es jedem von euch mit diesen „geplanten Vorhaben“ geht, dass überlasse ich ganz euren persönlichen Gedanken.

Ich persönlich habe mich dazu entschieden, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Momente, mit Freude, zu bedenken wo ich (in meinem kleinen Kosmos) wirklich „großes“ geschafft habe. Egal auf welcher Ebene: seelisch, geistig oder körperlich – alles zählt!

Das vergangene Jahr 2018 bot wirklich viele Hürden und Herausforderungen die zu bewältigen waren. Starke Transformationsprozesse waren im Gange, die eine Art irdische Reinigung bewirkten. Die kosmischen Energien waren übermäßig stark zu spüren.

Ja eben diese „ungeplanten Prüfungen“ die unsere Seele bewältigen darf um in ein „höheres Ich oder SEIN“ zu finden – dem Ruf des neuen Weges zu folgen und ihn in Liebe und Vertrauen zu gehen.

🍀🍀🍀

Wahrnehmung – was ist unsere „äußere und innere Wahrheit“?

Schauen wir uns erst mal an was, ganz allgemein, hinter der Wahrnehmung steckt. In weiterer Folge, in diesem Beitrag, darf ich euch auf einen Ausflug in die Wahrnehmung im Kontext der Hochsensibilität/Hochsensitivität einladen.

Zuvor möchte ich noch ein oder zwei „Begrifflichkeiten“ in den Raum stellen:

Sensibel = Empfindungsfähig

Hochsensibel = Wahrnehmungsbegabt

Gut nun fragen wir uns: wovon hängt Sensibilität bzw. die Empfindungsfähigkeit ab?

vom:

  1. Typus einer Person
  2. dem Wahrnehmungsfilter im Gehirn (Thalamus)
  3. dem Umgang mit persönlichen Lebensereignissen

Schauen wir uns das Wort – Wahrnehmung – mal genauer an:

Wahrnehmung -> was und wie nehme ich WAHR?

Was ist meine äußere und innere WAHRheit?

(Das Wort Realität möchte ich hier nicht in Zusammenhang bringen – das wäre nicht stimmig für mich)

Was bedeutet Wahrnehmung?

Sie ist das Produkt zweier nacheinander ablaufender Prozesse.

Dem Prozess der Informationsaufnahme und dem Prozess der Informationsverarbeitung -> aus der Umwelt (äußere Reize) und dem eigenen Körper (innere Reize).

Unter folgenden Gesichtspunkten kann die Wahrnehmung betrachtet werden:

physiologisch (Verhalten im Organismus)

kognitiv (denken)

emotional (sichtbare Reaktion auf getriggerte Gefühle)

*Im erweiterten, physiologischen Sinn umfasst der Begriff „Wahrnehmung“ zusätzlich den Prozess der Verarbeitung und Interpretation von Sinnesreizen. Gemäß dieser Definition sind Sinnesreize nur dann echte Wahrnehmungen, wenn sie kognitiv verarbeitet werden. Hier überschneidet sich der Wahrnehmungsbegriff mit dem Konstrukt des Gefühls.* Quelle: https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Wahrnehmung

Schauen wir uns nun die Wahrnehmungen in ihren unbegrenzten Arten an:

  • Visuelle – Sehen
  • Auditive – Hören
  • Taktile – Tasten
  • Gustatorische – Geschmack
  • Olfaktorische – Riechen
  • Vestibuläre – Gleichgewicht
  • Kinästhetische – Körpersinn – Tiefensinn – Bewegungsempfindung
  • Hautsinn – Temperatursinn – Schmerzsinn – Drucksinn
  • Intuition – Bauchgefühl – „unbewusste“ Intelligenz

Also was REIZT unsere Wahrnehmung? Ohne Reize – keine Wahrnehmung.

Äußere Reize: Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Tasten

Innere Reize: Gedanken, Ahnungen, Gefühle, Schmerzen, Hunger, Erinnerungen,

Interpretationen von Situationen, welche zu einem Bauchflattern führen

Wahrnehmung – was ist anders bei HSP?

Bei hochsensiblen Personen werden Sinnes-Wahrnehmungen von außen anders verarbeitet als bei normal sensiblen Personen!

Die erhöhte Empfindsamkeit ist durch eine besondere Konstitution der reizverarbeitenden neuronalen Systeme geprägt. Der Thalamus (neuronaler Filter), der größte Teil des Zwischenhirns, funktioniert anders als bei normal sensiblen Menschen. Dadurch erkennt er mehr Reize als „wichtig“ an und diese erreichen auch das Bewusstsein.

Die Sinnesorgane nehmen zwar „nicht mehr“ Informationen als durchschnittlich auf, dafür werden „aber weniger“ Sinneseindrücke aus der Wahrnehmung „herausgefiltert“.

Viel mehr Reize finden ihren Weg ins Gehirn bzw. ins Bewusstsein und die Reizverarbeitung ist durch diesen Überlauf an „Wahrnehmungsinputs“ intensiver. Daher spricht man auch von höherer Reizempfindlichkeit und einer höheren Reizoffenheit.

Dieser neuronale Filter im Gehirn (Thalamus) dient der automatischen Unterscheidung, was ist im Moment für mich „wichtig und unwichtig“. Denn unser Bewusstsein soll nicht überlastet werden, damit es funktionsfähig bleibt!

Reize welche für einen normal sensiblen Menschen, eben normal sind, können für eine HSP störend sein. Sie empfinden durch ihre höhere Reizempfänglichkeit, zB Situationen, Geräusche, Düfte, Räume, Menschenansammlungen, Licht, Körperkontakt, viel intensiver, viel feiner, viel genauer, viel differenzierter, viel detaillierter.

Ihre Umgebung nehmen sie mit einer Differenziertheit wahr, dass sie auf der Stelle sagen können ob sie sich wohl fühle oder nicht! Diese feinen Antennen können eben unterschwellige Reize von AUSSEN wahrnehmen. Ob HSP dieses NICHTWOHLFÜHLEN auch offen äußern oder eine für sich angenehme Handlung setzen, kommt auf die Selbstakzeptanz ihrer Hochsensibilität an.

HOCHSENSITIVITÄT

Wie kann sich dieser Wesenszug zeigen?

Menschen mit diesem Wesenszug, haben ein breites und intensives Gefühlsfeld und somit ein breites Spektrum an Wahrnehmungsmöglichkeiten.

Sie können diese Wahrnehmungen ebenso nicht abschalten, ausblenden oder sogar stoppen.

Diese Ausprägungen zeigen sich ebenso wie die Hochsensibilität in der „körperlichen“ Wahrnehmung“, „emotionalen“ Wahrnehmung“ Gefühlsebene und auf der „mentalenEbene.

zB: bildhaftes Fühlen – das in der Geruchswahrnehmung positiv oder negativ besetzt sein kann.

Gerüche die nicht im Raum sind, sondern sich durch eine Fensterlitze drängen, können stark unangenehm oder wohltuend empfunden werden. Nicht selten können daraus auch Geruchsnuancen erkannt werden. Es entstehen zu diesen Nuancen Bilder –

positiv: ein leichter Hauch von Vanille genügt schon, dass sich ein Bild von Omas Vanillekipferl zeigt.

negativ: Die Sonne scheint, das Fenster ist offen. Es fährt ein Auto vorbei. Sekunden später ein Hendlgeruch im Raum! Ohne es gesehen haben zu müssen oder am Klang des Fahrzeuges erkennen zu können (was eben auch der Fall sein kann), nimmt man den Geruch des mobilen Grillhendlverkäufers auf. Dieser Duft breitet sich aus, Bilder der armen Hühner am Grill erscheinen vor dem geistigen Auge. Alle anderen im Raum nehmen diesen Geruch nicht wahr. Dabei hängt dieser Geruch ja förmlich in der Luft!

Hochsensitive Wahrnehmungen in ihrer Vielfalt

An dieser Stelle darf gesagt werden, dass hochsensitive Personen, nicht nur schnell in Bildern denken, sondern ihr Denken vollzieht sich auch in Farben. Nicht selten können hochsensitive Personen, andere Personen in einem Farblichtkegel wahrnehmen oder die Person zur Gänze in Farbe sehen.

Musikempfinden kann sich so darstellen: Jeder Ton wird farblich wahrgenommen oder jeder Ton hat eine eigene Gefühlsqualität (bei mir persönlich ist es die Gefühlsqualität). zB hohe Töne haben eine schrille Farbe und/oder fühlen sich kälter an.

Überraschte Berührungen können hoch intensiv irritieren. Manche Personen verharren im Schrei, manche erschrecken sich sehr, sehr laut! Nicht selten sind hochsensitive Personen Kontaktmeider!

Sie haben eine hohe Empathiefähigkeit: So können sie Stimmungen von anderen Personen sehr schnell wahrnehmen, nicht selten sind sie von diesem Gefühl so übermannt, dass ein sich selbst Wohlfühlen nicht mehr so einfach ist. Es benötigt dann Zeit, sich von diesem fremden Gefühl zu befreien. Wenn man um seinen Wesenszug weiß, gelingt ein Herauskommen leichter, da man den Grund des Unwohlseins erkennen kann.

Ist man noch nicht mit der Hochsensitivität betraut, kann es sein, dass dieses Gefühl, welches man von einem Gegenüber wahrnimmt, als eigenes Gefühl wahrgenommen wird. Sich darin natürlich nicht wohl fühlt und es sich selbst und anderen nicht erklären kann, was es eben ist, dass man nicht mehr zB konzentriert sein kann. (Da ist so ein Gefühl und ich weiß nicht was es ist!) Ständiges in Resonanz treten mit dem Umfeld kann hier zu einer Überlastung führen.

Intuition ist hier das Kaiserwort: Diese Persönlichkeiten haben nicht selten Vorahnungen. Das kann bedeuten: Sie wissen oft schon was wer sagen wird, sie wissen wie sich eine Frage gestalten wird oder wie jemand reagieren wird.

Doppelbotschaften in Gesprächen können sehr fein herausgespürt, herausgehört werden und diese sind eine Katastrophe. So erleben sie die verbale Kommunikation in Verbindung mit der Körpersprache immer als Herausforderung. Wenn dieses nicht stimmig ist, wird der Körperhaltung/Körpersprache mehr vertraut! In diesem Falle, kann es sein, dass dann der Tonlage des Sprechers hohe Konzentration geschenkt wird, um zu erkennen, was genau mit dem Gesagten gemeint ist.

Auch Unausgesprochenes wird nicht gemocht! Da ein hoher Interpretationsraum eröffnet werden kann und somit die Unsicherheit Platz nehmen kann. Klares gibt Ordnung!

Hoher Gerechtigkeitssinn: Es ist besonders wichtig, dass Dinge ausgesprochen werden. Da kann es schon sein, dass Themen öfters die Runde machen, bis es wirklich verstanden oder auch befriedet ist! Hier haben hochsensitive Personen eine große Fähigkeit, sich Dinge im Detail sehr genau merken zu können. Sie wissen teilweise, wann das Gesagte vom Gesprächspartner formuliert wurde. zB weißt du noch, damals als du am Fenster gestanden bist und die Blumen gegossen hast, da hast du gesagt, dass ….!

Erinnern in Bildern!

Gerechtigkeitssinn anderen Menschen gegenüber: Wenn sich auch nur im Stillen schon Ungerechtigkeit zeigen könnte, sind viele Sensoren schon gestellt.

Stresstoleranz: Hier kann man sehr gut wahrnehmen, dass diese Personen durch ihre unbewussten und ständigen Wahrnehmungen in einem hohen Stresslevel sind. Sie sind permanent unter Anspannung!

Hochsensibilität versus Hochsensitivität

Hochsensible Personen müssen nicht auch hochsensitiv sein!!!

Hochsensible Personen sagt man: Sind in Dingen und Situationen auf sich selbst bezogen! Das bedeutet: Sie reagieren auf Situationen nach ihrer Art der Hochsensibilität und müssen diese Reaktionen welche eine Situation in ihnen auslöst, versuchen zu handhaben, zu verstehen, zu überbrücken, zu akzeptieren und das Beste daraus machen.

Hochsensible Menschen möchte man unterstützen, da sie nicht stark genug für den Alltag oder für das Leben sind! Nicht selten will man sie in Watte packen!

Hochsensitive Personen sagt man: Sind mit ihren Empfindungen einer Situation oder Dingen nicht so auf sich bezogen. Ihre Wahrnehmung rufen selten so hoch empfindsame, unverständliche, körpereigene Reaktionen hervor. Sie haben eine Vorahnung und warten ab ohne dabei in eigene Reaktion treten zu müssen. Sie gelten stärker in ihrer Art als HSP.

Fazit:

Der Umgang mit seiner eigenen Hochsensitivität kann sich so, wie oben beschrieben zeigen.

Gibt es aber diese Kombination der beiden Persönlichkeitsmerkmale, dann können die erlebbaren Emotionen einer Hochschaubahn oder Achterbahn gleichen!

Quelle: Veronika Kunze – Trainerin für Erwachsenenbildung, Salutogogin, Mentorin, Mediatorin, Dipl. Systemischer Coach, Dipl. Burnout Prophylaxetrainerin, Dipl. Lernpädagogin, Psychosoziale Krisen und Traumaberatung, Künstlerin

Ein kleiner Einblick was es bedeutet einen Empath zu lieben.

https://starke-gedanken.de/beziehungen/was-es-bedeutet-einen-empath-zu-lieben/

Es ist höchst interessant für mich, dass neuerdings die Themen Hochsensibilität/Hochsensitivität/Empathen so stark „beleuchtet“ werden.

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Freiheit schließt Liebe mit ein.

Liebe ohne Freiheit ist Abhängigkeit.

Selbstliebe ist Freiheit.

In der Freiheit ist Liebe inkludiert.

© kopfundherz

Der Seelenweg – in eigener Interpretation – aus eigener Erfahrung

Meiner Theorie „Angst ist eine Entscheidung“ und dem beeindruckenden Satz „da wo die Angst ist – geht’s lang!“ möchte ich hiermit Ausdruck geben.

Dieses eigenhändig erstellte Flipchart stellt den – naja – sagen wir mal „spirituellen oder gefühlten“ Weg dar.

In einem weiteren Flipchart möchte ich zu diesem Weg bzw. den Abläufen, in Zusammenhang mit der Angst, im menschlichen Gehirn eine Überleitung herstellen. Dieses Flipchart soll dann den wissenschaftlichen Ansatz begleiten.

Der Seelenweg in Worten:

1) Nimm den Schmerz deines Körpers (=Botschaft) ernst und auch wahr.

Reizdarm, Depression, Burnout, Alpträume bzw. wiederkehrende Träume zu einem bestimmten Thema, Nervenentzündungen, Angststörungen, Panikattacken, etc

Bleib nicht hängen in diesen „äußeren Zuständen“ die dich runter ziehen, unglücklich machen und betäube sie nicht mit Medikamenten. Lass den Schmerz zu – gehe mit ihm und durch ihn gestärkt, diesen Zustand nicht mehr zu dulden, in die Erforschung deiner Ängste.

2) „Da wo die Angst ist – geht’s lang!“ Richtig – erkenne deine Ängste und „füttere“ sie nicht mehr. Entscheide für dich, dass du deiner Angst keine Macht mehr, über dich, gibst und stell dich ihr bewusst. Gibst du der Angst keine Macht mehr – bekommst du Macht über dich Selbst geschenkt! Das macht dich absolut handlungsfähig! Genau diese Macht über dich Selbst hilft dir erfolgreich loszulassen!

3) Selbstbestimmtheit macht dich handlungsfähig die Ängste und Gefühle loszulassen die deinem Körper Schmerz bereiten oder bereitet haben. Beginne radikal zu akzeptieren was du nicht verändern kannst! Setze das „berühmte Hakerl“ im Gehirn. Höre auf zu bewerten und zu vergleichen und lebe auch danach – stärke bewusst deine angstfreie Seele! Denke es nicht nur sondern handle auch danach.

Es taucht ja oft die Frage auf: ja WAS soll ich den loslassen und WIE geht das?

Hier gibt’s meine Antwort dazu zu lesen. Siehe Punkt 3)

4) Freude, Gelassenheit, Leichtigkeit macht sich breit, Intuition wird stark, sich annehmen wie man ist, etc

Ja richtig – jetzt hast du dich entdeckt! Gratuliere! Es freut mich dich kennen zu lernen! Ab jetzt ist der Zeitpunkt auf die Reise mit dir Selbst zu gehen! Entdecke dich! Sei stolz auf dich! Jetzt ist es Zeit deine Grenzen kennen zu lernen und sie klar und gut lesbar für dein Gegenüber zu setzen. Aber auch dir selbst gegenüber um nicht wieder in den Schmerz zurück zu fallen. Ab jetzt hörst du auf die Signale deines Körpers, findest du dein Bauchgefühl neu und lernst auch rasch ihm zu vertrauen! Das „Urvertrauen“ kommt zu dir und deiner Seele zurück.

5) Ja das Ziel des Weges ist hier an diesem Punkt schon klar zu erkennen. Da braucht es keine vielen Worte mehr.

Göttliche Liebe, bedingungslose Liebe, Selbstliebe

Liebe IST

Dieser Prozess führt uns zu unserer persönlichen und völlig autarken Powerbank die, meines Erachtens, von Selbstliebe und Freude im Leben gespeist wird.

Also, LEBT und LIEBT ❤️

Dieser Beitrag ist ein Ergänzungsbeitrag zu:

https://kopfundherz.blog/2018/10/07/angstforschung-hoechst-interessant-fuer-mich/

https://kopfundherz.blog/stressmanagement/

Tipp:

https://mymonk.de/halbe-saetze/

Dieser Beitrag soll NICHT davon abraten sich professionelle ärztliche Hilfe zu holen!

Es soll ein Anstoß an den Beitrag sein den wir selbst leisten können – in Eigenverantwortung – aus uns heraus um wieder zu heilen. Für uns und aus uns selbst.