Hermann Hesse

>>Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist<<

Hermann Hesse

Dieser Satz von Hermann Hesse stammt aus einem Brief vom 29. September 1931 an einen unbekannten Leser. Eine Zeit, in der das Wort „Hochsensibilität“ noch nicht existierte. Und doch wirkt es, als hätte er diesen Satz für unser Thema geschrieben.

🍀🍀🍀

(Hesse H. (2008). Der innere Kompass. Gedanken aus seinen Werken und Briefen. Vertrauen in die Ordnung der Welt, der Einzelne und die Gemeinschaft, Wirklichkeit und Imagination, Lesen und Bücher (1. Aufl.) Frankfurt/M.: Suhrkamp. S.7)

WAHRHAFTIGKEIT

WAHRHAFTIGKEIT

Sich dieser Aufgabe täglich neu zu stellen, sollte ein menschliches Bedürfnis sein.

Dies führt zu einem Gedanken der zum Thema Hochsensibilität gleichermaßen gehört wie zum Thema Krankheit:

Manche Menschen gehen davon aus, Krankheit diene dazu, den Menschen reifen zu lassen. Krankheit als Lernerfahrung erscheint als ein gewagtes Grundprinzip, denn es beinhaltete, dass gesunde Menschen nicht lernen. Allerdings ist es sicher wahr, dass jeder Mensch aus jeder Situation einen Erkenntnisgewinn ziehen kann. Die Entscheidung, ob er diese Möglichkeit wahrnimmt oder lieber mit dem Schicksal hadert, liegt bei jedem Einzelnen.

Hochsensible Menschen bewegen sich permanent zwischen Empfindung, Empfindlichkeit, Empfindsamkeit und Feinsinnigkeit.

Je besser sie sich mit sich selbst auskennen, desto eher können sie entscheiden, wie sie sein wollen. Angemessenes Verhalten scheint schwierig zu sein, doch die Anstrengung der Erkenntnis lohnt sich auf jeder Ebene.

Mechthild Rex-Najuch (2018; Fach.Buch Hochsensibilität S. 417 – Herausgeberin Jutta Böttcher)

ENTSCHEIDUNGEN

ENTSCHEIDUNGEN

Wie geht es dir in deinem Prozess

der Entscheidungsfindung?

Haderst du manchmal mit dir selbst?

Wägst du alle Eventualitäten ab?

Herausforderungen sind da um an ihnen zu wachsen und um in seine Kraft zu kommen.

Mir gefällt in diesem Zusammenhang das Wort Antifragilität sehr gut!

Das Motiv der Antifragilität

Mit jeder Herausforderung, mit jeder Lösung, mit jeder Anspannungssituation ist die Chance auf Wachstum verbunden.

Prinzip der Antifragilität von Nicholas Taleb

Jede Situation kann dazu genutzt werden, mehr Kraft zu entwickeln als vorher, anstatt geschwächt aus einer Belastungssituation herauszugehen.

WALDBADEN

Liebst du es auch im Wald zu baden?

Entspannung mit allen Sinnen 🌿🍀

Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem Beitrag auf diezartekraft: https://diezartekraft.blogspot.com/2019/02/moderater-sport.html?m=1

Laufen boomt, aber evolutionär diente es der Flucht. Wenn man also mit dem Argument kommt: „dabei kriege ich den Kopf so frei, beim Auspowern“, so muss man dagegenhalten, dass der Körper sich auf Flucht einstellt und hohe Mengen Stresshormone ausschüttet, ebenso beim Mannschaftssport, wo es um Konkurrenz und Siegen geht. Diese angenehme Mattigkeit ist dann einfach die Antwort des Körpers auf zuviel Hormone im Blut. Nicht zufällig bemerkt man bei Menschen, die viel trainieren, unreine Haut oder ein anfälliges Immunsystem, die ständige Ausschüttung von Cortisol und Testosteron rächt sich halt auf andere Art und Weise.

Wirklich Ausgleich schaffen moderate Sportarten wie eben gehen, wandern, Bewegung im Wasser oder Pilates, wie auch die asiatischen Methoden Yoga, Qi Gong und Tai Chi.
Sie kräftigen auf gelenksschonende Art und Weise, und man muss dafür kein Gerät in die Hand nehmen, haben noch dazu unzählige positive Effekte auf Haut, Organe, Geist und Seele.

🍀🍀🍀❤️❤️❤️