Erwachen – weiter hinaus gehen

Ein offener Geist ist gekennzeichnet durch Achtsamkeit.

Die Bereitschaft die Erfahrungen des Erwachens auch zu erleben (nicht nur mit der Ratio zu erfassen) – ohne Urteile und ohne Erwartungen.
Gegenwärtig zu sein.

Erwachen – weiter hinaus gehen

Du hast begriffen und akzeptiert, dass sich dein Leben hier und genau in diesem Augenblick abspielt.

Dass du dich selbst lieben musst, dass du die anderen lieben und von ihnen geliebt werden kannst, ohne zu zittern und ohne sich festzuklammern.

Dass Glück tragisch, diskontinuierlich und unverzichtbar ist.

Dass du manchmal weise sein kannst und manchmal nicht.

Du kannst jetzt losgehen.

In aller Ruhe.

André Chistophe, Die Launen der Seele 259

Weil es einfach dazu gehört!

wage ich mich an dieses Thema:

Göttlicher Sex

Göttlicher Sex lebt von der Polarität der Partner. Je männlicher ein Mann nämlich ist, desto weiblicher kann die Frau sein; je sicherer sie sich ihrer weiblichen Kraft ist, desto mehr kann er seine männliche Stärke ausleben.

Göttlicher Sex ist nichts für Ängstliche, denn durch ihn können aus Frauen Göttinnen und aus Männern Götter werden, die einander in totaler Hingabe dienen und nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Herzen und ihre Seelen miteinander teilen.

Ein Mann sollte stark genug sein, seine Frau zu erfüllen und ihr das Tor zum Paradies zu öffnen; eine Frau sollte stark genug sein, sich von ihrem Mann erfüllen zu lassen und ihn mit sich ins Paradies zu nehmen.

Da Frauen verkörperte Hingabe sind, können nur sie den Männern den Weg aus dem Labyrinth der Trennungen zeigen und sie in die Einheit zurückführen, die unser aller

Heimat ist.

Verehrung des Weiblichen

Sex ist im Grunde Hingabe an das Göttliche durch Verehrung des Weiblichen. Zwar besitzen auch die Männer weibliche Anteile, so dass auch sie zu Hingabe und Ekstase fähig sind, aber in weitaus geringerem Maße als die Frauen, die die Verkörperung des Weiblichen sind, ein lebender Ausdruck der universellen Schöpferkraft, die alles Leben empfängt, gebiert und nährt.

Frauen leben weit mehr als Männer im dunklen Reich der Gefühle, das die Heimat von Ekstase und Leidenschaft ist. Männer sollten ihren Frauen im Sex hingebungsvoll dienen, um so selbst Zugang zu diesem Reich zu finden, in dem ihre höchste Sehnsucht erfüllt werden kann: die Sehnsucht nach Einheit, nach Heimat, nach Verschmelzung mit der dunklen Mutter, die uns allen das Leben geschenkt hat und uns am Leben erhält.

Dem Partner dienen

Wenn wir uns selbst in der erotischen Begegnung völlig vergessen und ganz im Partner aufgehen, werden wir ihn von innen erfahren und auch seine Seele mit ihm teilen

dürfen. Wenn wir unserem Partner und seiner Lust vorbehaltlos dienen, werden wir gemeinsam mit ihm die höchsten Gipfel der Ekstase erklimmen können.

Wenn wir Sex aber als Tauschgeschäft betrachten, bei dem wir etwas geben und genau aufrechnen, ob wir auch genug zurückbekommen, werden wir weder dem Partner noch uns selbst näher kommen können; wenn wir dem Partner nicht dienen, sondern ihn beherrschen wollen, werden wir von ihm getrennt bleiben und niemals die Freuden wahrer Intimität erleben können; wenn wir unseren Partner kontrollieren wollen, können wir nur das bekommen, was wir uns selbst ausgedacht haben – dann wäre aber eine aufblasbare Puppe wahrscheinlich die ein-

fachere Lösung.

Immerwährende Ekstase

Natürlich kann Sex auch ohne Liebe Spaß machen, wenn sich die Beteiligten leidenschaftlich aufeinander einlassen, “ihren Kopf verlieren” und ganz im Taumel der Lust aufgehen. Aber ein vorübergehender Spaß, der

endet, wenn nach dem Orgasmus der Hormonspiegel wieder sinkt, ist nichts verglichen mit der immerwährenden Ekstase, die durch Liebe möglich wird.

Unsere Konditionierungen werden durch diese Art von Sex nicht aufgehoben, sondern eher noch verfestigt. Körperlicher Sex kann uns kurzfristige Befriedigung und vorübergehende Entspannung verschaffen, aber Sex, der mit Liebe und Respekt verbunden ist, kann uns bis in jede Faser unseres Wesens mit Glückseligkeit und unbeschreiblicher Wonne erfüllen, die auch dann noch anhält, wenn die Leidenschaft längst erloschen ist und der Kopf wieder fest an seinem richtigen Platz sitzt.

Aufgehen im Sex

Der sicherste Weg, einen Orgasmus zu vermeiden, ist, ihn erzwingen zu wollen; die beste Methode, einen frühzeitigen Erguss sicherzustellen, ist, Angst davor zu haben.

Jedes Bemühen wird zwangsläufig zu seinem Gegenteil führen, da sexuelle Erfüllung nur durch Loslassen möglich ist.

Das Ziel der Liebenden kann es nicht sein, so schnell wie möglich einen Gipfel der Lust zu erklimmen, auf den dann der unvermeidliche Absturz folgt. Der Orgasmus als Höhepunkt der Ekstase ist im göttlichen Sex nicht Ziel, sondern ein Teil des Weges, etwas, das sich ganz selbstverständlich und ohne jede Anstrengung einstellt, wenn alles Streben danach aufhört. So wie ein Spaziergang dann am meisten Freude macht, wenn der Weg aufmerksam gegangen wird und jeder Schritt für seine ihm eigene Schönheit gewürdigt wird, so schenkt uns auch der Sex die höchste Erfüllung, wenn wir uns ganz einfach in ihm verlieren.

Manfred Miethe

aus „Sex als Quelle der Spiritualität“

https://www.silberschnur.de/tl_files/pdf/leseproben/978-3-89845-460-5.pdf

(Art: Alfredo Araujo Santoyo)

Garten der Liebe

Der „kleine“ Weg zum großen Selbst

Vera F. Birkenbihl – Pragmatische Esoterik

Ich weiß, ich weiß meine Lieben dieses Video hat „eine gewisse Länge“ aber jede Sekunde davon ist, meines Erachtens, sehr wertvoll. Es lohnt sich ihren Worten zu lauschen.

Wer bei Stunde 1:32 ins Video einsteigen möchte, den erwarten auch hier – unter anderem – ein paar äußerst aussagekräftige Worte – wie folgt:

  • „Der Erleuchtung ist es egal WIE du sie erlangst“
  • „Liebe ist … in Resonanz gehen“
  • „Wähle den Tod als Ratgeber – er ist der einzig weise Ratgeber den es gibt“

Also meine Lieben – viel Spaß mit dem „kleinen“ Weg zum großen Selbst!

https://youtu.be/c_1-nbfRzO0

❤️❤️❤️

Neujahrsvorsätze einmal anders

Der Eine macht sie, der Andere nicht – Neujahrsvorsätze – was wir nicht alles besser machen wollen im neuen Jahr und welche Ziele wir uns nicht setzen um uns … ja was – weiterzuentwickeln?

Wir möchten die vollen Potentiale in uns entfalten und damit uns das „besser“ gelingt, fassen wir einen Vorsatz?

Wie es jedem von euch mit diesen „geplanten Vorhaben“ geht, dass überlasse ich ganz euren persönlichen Gedanken.

Ich persönlich habe mich dazu entschieden, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Momente, mit Freude, zu bedenken wo ich (in meinem kleinen Kosmos) wirklich „großes“ geschafft habe. Egal auf welcher Ebene: seelisch, geistig oder körperlich – alles zählt!

Das vergangene Jahr 2018 bot wirklich viele Hürden und Herausforderungen die zu bewältigen waren. Starke Transformationsprozesse waren im Gange, die eine Art irdische Reinigung bewirkten. Die kosmischen Energien waren übermäßig stark zu spüren.

Ja eben diese „ungeplanten Prüfungen“ die unsere Seele bewältigen darf um in ein „höheres Ich oder SEIN“ zu finden – dem Ruf des neuen Weges zu folgen und ihn in Liebe und Vertrauen zu gehen.

🍀🍀🍀

Die „Ohnmacht“ der Depression ist DEINE Chance zur Selbstheilung

… du musst sie „nur“ ergreifen.

Das ist eine unglaublich „wertvolle“ Botschaft die ich aus dem, wie am Schluss des Beitrags von Raffa erwähnten, zweiten Video aufgreifen möchte:

https://raffaswelt.wordpress.com/2018/12/01/die-uebertreibung-der-unwahrheit-ist-anstrengend/

In der Tat ist es eine „mutige“ Frechheit, den Menschen selbst die „Schuld“ für ihre manchmal schwer zu tragenden „Befindlichkeiten“ zu geben.

Diese öffentliche „Offenbarung“ unserer gelebten Systeme in diesem Artikel, über Depressionen, Angststörungen und Panikattacken, sollte uns Menschen doch eher noch frecher und noch mutiger stimmen um aus dieser „Ohnmacht“ – übrigens mit ganz viel Phantasie – auszubrechen?

Oder nicht?

In diesem Kontext drängen sich mir sehr viele „schlagkräftige“ Worte auf:

Ohnmacht – ohne Macht – machtlos – lass los die Machtlosigkeit!

Ohnmacht – ohne Bewusstsein – bewusstlos – lass los die Unbewusstheit!

Was macht diese Macht im Außen? Sie macht dich unfreiwillig unfrei – lass los und befreie dich von den Ketten deiner Angst. Die Kette der „selbst erzeugten“ Angst besteht „nur“ aus Gedanken. Entscheide dich für heilende Gedanken an dich selbst!

Richte deine Aufmerksamkeit nach Innen – in dich selbst. In dir selbst endet deine Suche im Außen. Du kommst an und beginnst zu werden. Du kommst in deine innere Kraft und beginnst nach Selbstbestimmung zu lechzen – ein unaufhaltsamer Drang nach Freude und Umbruch wird in dir wach!

Du erwachst aus dem Nebel der inneren und äußeren Manipulation und fragst dich nun wie du diesen Zustand, für dich, nur dulden konntest?

Genau hier beginnt der befreiende „Schlag“ – genau hier wächst die Begeisterung für dich selbst – genau hier beginnt DEIN Weg der Selbstheilung …

… du musst ihn „nur“ selbstständig gehen.

🍀🍀🍀