Hochsensitiv: Gefühle und Emotionen

Hochsensitiv: Gefühle und Emotionen

In jeder Ebene einer Beziehung spielen Gefühle und Emotionen eine wesentliche Rolle.

Auf der einen Seite die erlernten, gespeicherten Erfahrungen, in UNS, durch unsere menschliche, wachsende Reise und auf der anderen Seite die Wahrnehmungsbegabung für aktuelle Gefühlszustände unseres Gegenüber.

Für beide Wahrnehmungen gilt für mich persönlich die Kernfrage an sich selbst: was ist meins und was ist deins?

Wie finde ich zu dieser essentiellen Frage eine Lösung?

Sei im Körper präsent, spüre und zeige deine Wurzeln, fühle wahrhaftig deine Gefühle – geh durch das Gefühl und die Emotion gesund, fühlbar hindurch und verdränge nicht!

Bevor ich mich bewusst mit dem Thema Hochsensibilität bzw. Hochsensitivität auseinander gesetzt habe, war ich diesen vielfältigen Wahrnehmungen hilflos sogar manchmal ohnmächtig ausgeliefert.

In meinem Transformationsprozess habe ich die Erfahrung gemacht, dass das bewusste, dankbare annehmen meiner Wahrnehmung und das annehmen meiner eigenen Gefühle und Emotionen zu extremer Klarheit geführt hat.

Erst dann, wenn ich bewusst und im Einklang mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele durch meine eigenen Gefühle hindurch spaziert bin – sie erfahren und zugelassen habe – erst dann konnte ich den Unterschied in der Gefühlsqualität „zu fremden übertragenen Gefühlen“ feststellen.

WALDBADEN

Liebst du es auch im Wald zu baden?

Entspannung mit allen Sinnen 🌿🍀

Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem Beitrag auf diezartekraft: https://diezartekraft.blogspot.com/2019/02/moderater-sport.html?m=1

Laufen boomt, aber evolutionär diente es der Flucht. Wenn man also mit dem Argument kommt: „dabei kriege ich den Kopf so frei, beim Auspowern“, so muss man dagegenhalten, dass der Körper sich auf Flucht einstellt und hohe Mengen Stresshormone ausschüttet, ebenso beim Mannschaftssport, wo es um Konkurrenz und Siegen geht. Diese angenehme Mattigkeit ist dann einfach die Antwort des Körpers auf zuviel Hormone im Blut. Nicht zufällig bemerkt man bei Menschen, die viel trainieren, unreine Haut oder ein anfälliges Immunsystem, die ständige Ausschüttung von Cortisol und Testosteron rächt sich halt auf andere Art und Weise.

Wirklich Ausgleich schaffen moderate Sportarten wie eben gehen, wandern, Bewegung im Wasser oder Pilates, wie auch die asiatischen Methoden Yoga, Qi Gong und Tai Chi.
Sie kräftigen auf gelenksschonende Art und Weise, und man muss dafür kein Gerät in die Hand nehmen, haben noch dazu unzählige positive Effekte auf Haut, Organe, Geist und Seele.

🍀🍀🍀❤️❤️❤️

Die heilende Kraft der Berührung

Berührung und Begegnung sind ein ganz essentielles Thema in der Hochsensibilität!

Der Ganzheitliche Zugang zum menschlichen Wesen ist auch mir ein starkes Anliegen und deshalb mache ich zusätzlich eine Ausbildung in Kahi Loa – der hawaiianischen Körperarbeit um Menschen heilend zu begegnen. 🍀🍀🍀

🍀🍀🍀

Hier auch der Zugang aus wissenschaftlicher Sicht:

Dein Geist braucht…

Dein Geist braucht…

Foto-Hintergrund: pixabay.com - vielen Dank an

 

 

Viele Jahre schon beschäftige ich mich mit Heilung und bin immer wieder fasziniert von „Wunderheilungen“. Besonders Menschen, die aufgrund ihrer Symptome völlig verzweifelt sind und eine Odyssee an schulmedizinischen Behandlungen hinter sich haben, rate ich gerne:

 

„Such im Internet nach Berichten von Spontanheilungen! Es gibt genügend Dokumentationen, die z. B. an Krebs Erkrankte zu Wort kommen lassen, die entgegen wissenschaftlicher Meinung wieder gesund geworden sind. Die Informationen öffnen dein Bewusstsein nämlich dafür, dass Heilung möglich ist. Außerdem gibt es viel mehr Wundersames, als unser naturwissenschaftlich geprägter Verstand sich vorstellen kann…“

 

Für mich ist es etwas schaurig, den Gefühls-Mix aus Angst, Verunsicherung, Frustration und Ohnmacht wahrzunehmen, den Menschen mitbringen, wenn sie in meine Praxis kommen. Manche haben eine Diagnose erhalten, die sie völlig aus der Bahn geworfen hat: Vergleiche ich die „Hiobs-Botschaften“, dann wiegen für die Betroffenen die Einschätzungen der Mediziner viel schwerer als die eigentliche Diagnose.

 

 

Für den Patienten unangenehm…

„Ihre Krankheit ist unheilbar!“


„Da kann man nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nichts machen!“


„Es gibt noch keine Medikamente dagegen!“


„Das wird sich nicht verbessern!“


„Die Lebenserwartung ist sehr niedrig!“


„Wir können nichts für sie tun!“


„Damit müssen sie leben!“ 

usw. Solche Beurteilungen sind natürlich Momentaufnahmen, und sie drücken den aktuellen Wissensstand der Ärzteschaft aus, der ja in der klassischen Medizin eher einseitig ist – weil hauptsächlich auf den Körper bzw. das Physische fixiert. Man darf hier auch bedenken:

 

Ein Arzt tut mit einer Diagnose lediglich seine Meinung kund, die auf seinen bisherigen Erfahrungen und Beobachtungen beruht. Wie oft ist es aber schon passiert, dass ein anderer Mediziner etwas völlig anderes behauptet!? Ebenso treffen erfahrungsgemäß viele derartige Einschätzungen später überhaupt nicht ein…

 

Was passiert im Kopf des Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung, der einem ratlosen Arzt glaubt? Er macht sich zum Opfer und wird absolut machtlos. Das führt erst recht zur Stagnation und ist für die Seele natürlich nicht gut. Bei Ratsuchenden, die demotiviert sind, versuche ich als energetischer Berater, die „einzementierten“ fremden Feststellungen oder Behauptungen zuerst einmal wieder herauszulösen.

 

Als innerwise Coach macht man das mit Heilkarten, und man findet gemeinsam neue positive Glaubenssätze für das System des Klienten. Sie erweitern sein Bewusstsein, besser gesagt, öffnen sein Ich für positive Veränderungen. Die Folge:

 

 

Die Energie, die durch einen irritierenden Gedanken blockiert wurde, beginnt wieder zu fließen. Dazu einige Vorschläge:

„Ich glaube daran, dass Heilung möglich ist.“

„Ich verabschiede jede Begrenzung aus meinem Denken.“


„Ich übernehme meine Selbstverantwortung und mache mich auf die Suche nach Lösungen.“


„Das Göttliche in mir ist in der Lage, Heilung zu bewirken.“


„Heilsame Impulse kommen nach und nach / zur rechten Zeit auf mich zu.“


„Wenn ich die Botschaft meines Symptoms verstanden habe, wird es sich verabschieden.“


„Bewusstwerdung heilt, und die universelle Ordnung wird wiederhergestellt.“


„Meine innere Weisheit hat unvorstellbare Regulierungskräfte.“


„Ich vertraue darauf, dass ich den richtigen Arzt / Heilpraktiker / Heiler / Berater… finde, der mich weiterbringt.“

 

Es gibt sicherlich noch weitere positive Sätze. Ich finde gerne mit dem Armlängentest heraus, welchen oder wie viele Sätze das Unterbewusstsein des Klienten zu integrieren hat, bevor es in der Behandlung weiter geht. Ziel ist, dass die passende Affirmation vom Körper bzw. von den Armen mit Ja beantwortet wird.

 

Danach macht man sich an die Ursachenforschung, z. B. mit der Frage:

 

 

„Was hat die Erkrankung hervorgerufen? Wo muss ich hinschauen? Welche und wie viele Faktoren sind zu klären?“

Meine Erkenntnis ist: Meistens sind es mehrere Hintergründe, die ein Symptom haben entstehen lassen… Viele Schulmediziner stellen diese Fragen aus den verschiedensten Gründen nicht.

 

Unser bestehendes Gesundheitssystem ist gar nicht darauf ausgerichtet bzw. erlaubt es (zeitlich) nicht, auch weil die Interessen der Pharmaindustrie das ganze wirtschaftlich geprägte Modell mit beeinflussen. Leider ist es häufig so, dass am Ende Abhängigkeiten aufrecht erhalten werden sollen, da ein kranker Mensch für viele Firmen eine dauerhafte Einnahmequelle ist.

 

Man könnte die Fragestellungen noch zusätzlich ergänzen mit:

„Was braucht die Seele? Was braucht der Geist?“

 

Denn der Körper als unser Vehikel für Seele und Geist, ist derjenige, der uns meldet, wenn etwas nicht stimmt! Die Materie ist bekanntlich Ausdruck des Geistig-Seelischen. Dazu möchte ich ein Beispiel geben:

 

 

Ein russischer Heiler, der die Wirbelsäule aufrichtet…

Neulich sah ich eine TV-Dokumentation, in der ein Geistheiler die Wirbelsäule von Menschen begradigte – allein mit seiner Präsenz, ohne den Körper zu berühren. Er demonstrierte sein Können vor Fachärzten in einer Klinik:

 

In Sekundenschnelle – nach Feststellung der Beinlängendifferenz, die deutlich zu sehen war – waren die Fersen des Patienten auf der Liege plötzlich wieder auf gleicher Höhe. Die Orthopäden waren völlig sprachlos und rätselten, welcher Trick denn hier zum Einsatz gekommen sei. Wie gesagt, es dauerte nur einen Moment. Skeptisch bat der Arzt den Mann mit der Beinlängendifferenz, sich hinzustellen:

 

Seine Hüfte hatte keinen Schiefstand mehr. Bei einer anderen Patientin das Gleiche. Auf die Frage nach ihrem Befinden wunderte sich die junge Frau, dass sie schlagartig ohne Probleme auf dem Rücken liegen konnte (was ihr seit Monaten nicht mehr ohne Weiteres möglich gewesen war). Ihre Schmerzen waren verschwunden.

 

Der Heiler erklärte mit ernster Miene, dass hier kein Trick im Spiel sei. Er sprach von Präsenz und der wirkenden göttlichen Heilkraft, die dazu im Stande sei, solche Dinge zu bewirken. Einem dankbaren und zu Tränen gerührten Patienten, den er gerade von jahrelangen Schmerzen im Lendenwirbelbereich befreit hatte, sagte er:

 

„Danken Sie nicht mir, sondern Gott…“

 

 

Ich mag solche Berichte, freue mich für die Patienten, und zugleich bin ich etwas skeptisch:

Unabhängig davon, welche Kräfte in diesem „Wirbelsäulenbegradiger“ wirken, ob es tatsächlich göttliche Energien sind, die er vermittelt: Eine Wirkung haben sie jedenfalls gezeigt, laut journalistischer Recherche angeblich auch noch Wochen nach der Behandlung.

 

Indessen gibt es genügend Beispiele von Menschen, die zwar eine Verbesserung erlebt haben, deren Wirkung jedoch nicht dauerhaft anhielt, das Symptom kehrte wieder zurück. Weshalb passiert das?

 

Weil die Ursache nicht wirklich geklärt wurde! Ich glaube, es herrscht bei vielen Kranken noch ein weit verbreiteter Gedanke:

 

„Es muss jemanden geben, der mein Leid wegzaubert.“

 

Eigentlich sucht man mit dieser Einstellung die Heilung im außen. Für mich ist das altes Denken oder Wunschdenken, das den Patienten im Heilgeschehen passiv bleiben lässt! (Die einzige Aktivität ist die Suche nach dem Heilbringer…)

Auf Dauer kann aber keine Heilung geschehen, falls man nicht versteht, was die physischen Symptome hervorgerufen hat! Letztlich ist man herausgefordert, Detektiv zu werden, wenn man Fortschritte erzielen möchte. Neues Denken ist also angesagt!

 

Ich finde es äußerst wichtig, dass sich der Patient fragt und bewusst macht:

„Was war der Grund, dass ich Schmerzen hatte? Was brachte mich in eine Schieflage, so dass meine Beinlängen unterschiedlich wurden?“

 

Man könnte unendlich weitere Fragen dazu stellen…

 

Der Heiler hat auf jeden Fall etwas gezeigt: Symptome können verschwinden ohne großes Zutun der Schulmedizin… Dieser Artikel ist jetzt kein Plädoyer für: „Geh nicht zum Arzt!“ (bitte geh sicherheitshalber immer zum Arzt Deines Vertrauens), sondern ich möchte klar machen, dass die Aufmerksamkeit auf das Geistige gerichtet werden soll, um Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. (Natürlich auch auf die Seele mit all ihren Emotionen! Denn die Seele ist „das Gefäß“ für den menschlichen Geist…)

 

 

Aufgrund vieler Heilungsberichte muss es eine große universelle bzw. göttliche Kraft geben, die Wunder vollbringen kann.

Anscheinend werden in diesem Zusammenhang physische Gesetze außer Kraft gesetzt. Ich finde, um heil zu werden, braucht es eine forschende Gesinnung. Gleichzeitig betone ich gerne:

 

Wer krank ist, muss diesen Weg nicht alleine gehen! Man darf sich Hilfe holen – jemanden, dem man vertraut und von dem man unterstützt wird. Manche Menschen brauchen einfach einen Außenstehenden – einen neutralen Experten mit bereichernden Inspirationen, die Weiterentwicklung ermöglichen. Auch ich hole mir hin und wieder bei Beschwerden, deren Sinn ich noch nicht erkannt habe, Hilfe bei innerwise Kollegen, Geistheilern oder Heilpraktikern…

 

Doch die Ursachen zu kennen, reicht allein noch nicht aus. Neben der Verabschiedung krank machender Gedankenmuster braucht es Inspirationen wie z. B. neue positive Glaubenssätze, Wahrheiten usw. Sie sind im Geiste aufzunehmen und zu integrieren.

 

Da wir körperliche Wesen sind, funktioniert das meistens nur, indem wir etwas in unserem Lebensalltag verändern. Damit ist nicht nur eine Ernährungsumstellung, mehr Sport oder die Vermeidung von Stress gemeint, um den Organismus zu stärken.

 

 

Das Wissen oder die neuen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen ist das Entscheidende!

Wenn Dein Geist und Deine Seele durch den falschen Beruf leiden, wird es Dein Körper irgendwann andeuten. Du hast eine fantastische Meldestelle, und es macht Sinn, auf die Botschaften Deines strukturellen Systems zu hören und die Symbolik von Symptomen zu deuten…

 

Im Übrigen geht es immer auch um die Eigenverantwortung der Patienten.Kinesiologisch kann man wunderbar austesten, was die Ursachen für Erkrankungen sind. Doch wenn jemand z. B. in einer selbstzerstörerischen Beziehung bleibt, den energieraubenden Job nicht wechselt, etwas nicht abstellen will und nicht bereit ist, Änderungen einzuleiten, dann können Krankheitssymptome logischerweise nicht verschwinden.

 

Viele Patienten wissen nicht, dass sie an der Entstehung ihres Leids selbst beteiligt sind. Durch Unachtsamkeit, liebloses Denken und Urteilen in der Vergangenheit haben sie sich eine leidvolle Gegenwart erschaffen…

 

Nebenbei erwähnt seien noch die epigenetischen Faktoren, für die man im Grunde nichts kann. Das bedeutet: In der Ahnenlinie gab es z. B. Konflikte, nicht verarbeitete Schocks usw. die als Information von Generation zu Generation weitergegeben wurden und bei einem Familienmitglied irgendwann in Form einer Krankheit sichtbar werden…

 

Apropos Information: Heutzutage haben wir durch das Internet die Möglichkeit, fast alle notwendigen Informationen abzurufen, auch die der ganzheitlichen und energetischen Medizin. Viele Klienten ahnen bereits oder wissen davon, was ihnen gut tut und was nicht, doch es geht letztendlich um den Willensimpuls zu handeln… Der ist manchmal nicht da, vielleicht auch deshalb, weil das Leid noch nicht heftig genug ist.

 

Egal, ob man nun an einem Symptom, an den Folgen eines Unfalls oder an einem Konflikt leidet:

 

 

„Was braucht der Geist?“ Diese Frage kann weiterhelfen! Der Geist braucht:

Erkenntnismedizin

(Ein wundervoller Ausdruck, den ich in einem Radio-Interview mit Christiane Lünser – einer innerwise Kollegin – gehört habe. Danke liebe Christiane für dieses schöne Wort! J Denn Erkenntnisse, und die dazugehörigen Impulse, Ideen und Inspirationen sind es, die Veränderungen einleiten, weil sie Zugänge zu Feldern ermöglichen, die man vorher nicht wahrnehmen konnte…)

 

Vertrauensstärkung,

um daran zu glauben, dass es wieder gut werden kann. Selbst wenn es schwer fällt, Leidende sollten immer darauf vertrauen, dass ihnen Hilfe zuteil wird. Voraussetzung ist die Bereitschaft dazu, sie anzunehmen… (Urvertrauen, ein wichtiges Thema!)

 

Weite,

die jede verstandesorientierte Begrenzung aufsprengt und unendliche Möglichkeiten zulässt. „Alles ist möglich!“darf wieder zur unerschütterlichen Grundhaltung werden. Heiler sagen häufig:

 

„Um das Wie kümmert sich das Göttliche!“ Also machen wir uns besser keine Gedanken darüber, WIE Heilung stattfinden soll. Sie wird geschehen, wenn der Zeitpunkt reif ist…

 

Gedankenliebe

oder besser gesagt liebevolle Gedanken, die alle destruktive Negativität vertreibt wie ein Licht im Dunkeln. Sie braucht unser Geist definitiv, da wir generell viel zu hart zu uns selbst und mit unseren Mitmenschen sind (Stichworte: kritisieren und verurteilen)…

 

Vergebungsbereitschaft,

denn oft ist die Qualität der Vergebung entscheidend, die vom Erkrankten nicht aufgebracht werden kann. Sie hilft dabei, Frieden zu schließen. Zu vergeben bedeutet übrigens nicht, das, was passiert ist, gut zu finden. Vergebung bedeutet für mich, die Vergangenheit anzunehmen und nicht mehr unter ihr zu leiden. So richtet man sich neu aus…

 

Geduld!

Wer hat sie schon in genügendem Maße? Dennoch scheinen Kranke lernen zu müssen, geduldig zu sein. Manchmal braucht der Körper Zeit, viel Zeit, die man sich vielleicht mehrere Jahre eben nicht für die Erfüllung seiner Bedürfnisse genommen hat…

 

Und wer weiß, was der Geist eines Heilsuchenden noch braucht. Wenn Du selbst ein Forscher bist und weitere Ideen dazu hast, dann hinterlasse einen Kommentar!

 

Ich freu mich darauf… 🙂

Erlaubst Du es Dir, mit Leichtigkeit zu arbeiten?

Meine Lieben, wer möchte das nicht?

Sehr interessanter Beitrag von Robert auf seelenforscher.eu

https://www.seelenforscher.eu/2019/01/12/erlaubst-du-es-dir-mit-leichtigkeit-zu-arbeiten/

Neulich hatte ich eine höchst interessante Behandlung. Eine selbständige junge Frau musste sich mit der Art auseinandersetzen, WIE sie arbeitet. Ihr wurde bewusst, dass in ihrer Familie folgender Gedanke gelebt und auch von Generation zu Generation weitergegeben wurde:

 

„Ich muss hart arbeiten, um Erfolg zu haben!“

 

Im gleichen Atemzug möchte ich ein verwandtes Glaubensmuster nennen:

 

„Nur wenn du hart arbeitest, bist du etwas wert!“

 

Egal, ob man selbständig ist oder nicht – ich denke, in vielen Familien herrscht diese Gesinnung. Ich kenne sie selbst nur allzu gut. Meine Eltern sind mittlerweile beide 71 und arbeiten in ihrem Restaurant in Oberbayern immer noch sechs Tage die Woche. Ich aber bin völlig anders gestrickt. Mein Körper und meine Psyche würden dieses Arbeitspensum niemals vertragen!

 

Anfangs eiferte ich meinen Eltern nach und dachte ganz naiv, dass ich die Arbeit genauso bewältigen würde bzw. es auch so zu machen habe, wie es mir vorgelebt wurde. Doch da hatte ich mich gehörig geirrt!

 

Den Beruf des Kochs (den ich erlernte) liebte ich nur teilweise, die Begleitumstände waren einfach zu hart für mich. Deshalb wechselte ich schnell in den Service. Diese Arbeit fiel mir zwar wesentlich leichter, weil ich gerne kommunizierte, dennoch bedeutete das spätere Gastwirtsein viel Stress und Druck… Knapp vierzehn Jahre quälte ich mich in diesen Bereichen und war regelmäßig dem Burnout nahe.

 

Noch vor meiner Selbständigkeit – jedes Mal, wenn ich zu Hause war und mir Zeit für mich nehmen wollte – Urlaub, Ausruhen oder einfach mal entspannt nichts tun – lies mein Vater des Öfteren eine abfällige oder ironische Bemerkung los, z. B.:

 

„Machst du schon wieder Urlaub…“

 

Es gefiel ihm gar nicht. Wahrscheinlich deshalb, weil er selbst sich Auszeiten niemals erlaubte oder völlig andere Prioritäten hatte. Bestimmt auch deswegen, weil er sich nichts anderes im Leben vorstellen kann, als für seine Gäste da zu sein und sie mit leckerem Essen zu versorgen. Dazu muss man aber allerdings viel hintan stellen… Es ist jedoch in Ordnung, solange man damit glücklich ist.

 

Im Nachhinein stellte ich fest:
Meine früheren Jobs entsprachen nicht meiner Berufung, deshalb fiel mir alles ausgesprochen schwer.

Meine Bedürfnisse und Vorstellungen sind eben ganz andere! Ich denke, das ist bei den jüngeren Generationen, die nicht die Nachkriegsnot erleben mussten, generell der Fall. Wir leben nicht, um zu arbeiten oder nur um unseren Lebensunterhalt zu verdienen.

 

 

Wir arbeiten, um zu leben und idealerweise, um uns dadurch selbst zu verwirklichen! Oder?

Jedenfalls ist das Nichtstun (wenn auch nur für einige Zeit) für Charaktere wie meinen Vater verwerflich, unnütz und vieles mehr. Doch der „Normalsterbliche“ weiß:

 

Jeder braucht Zeit für sich selbst! Sich eigenen Raum zu nehmen, einfach mal abschalten zu dürfen, nicht ständig etwas leisten zu müssen, das muss doch erlaubt sein.

 

Jetzt haben wir aber das Problem, dass in unserer Leistungs- und „Erlebnis“-Gesellschaft die Menschen oft unbewusst nach bestimmten Vorstellungen handeln:

 

„Du musst aktiv sein…“

 

„Ich muss doch etwas Sinnvolles tun…“ und natürlich:

 

„Nur wenn du Leistung vorweisen kannst, wirst du von der Gesellschaft respektiert!“

 

So kommt es dazu, dass man sich oft Jobs aussucht, die anstrengend und mit unzähligen Aufgaben gefüllt sind. Vielleicht kommt dann auch noch der Glaube hinzu:

 

„Das Leben ist hart. Geld zu verdienen ist mühsam…“

 

 

Ich möchte jetzt kein Plädoyer für Faulheit halten, sondern Dich motivieren, zu hinterfragen, wofür Du arbeitest!

(Sofern Du viel arbeitest und Dich eventuell sogar damit überfordert fühlst).

 

Meine Eltern haben mir das tagtäglich vorgelebt: Ich kenne sie von Kind an nur schuftend mit wenigen und kurzen Pausen.

 

„Wie schaffen die das?“

 

Das ist noch heute wohl die meistgestellte Frage in meinem Kopf. Und weißt Du was? Als Kind war das, was ich beobachtete, für mich völlig normal, ich kannte ja nichts anderes und hinterfragte es nicht. Aber als Jugendlicher registrierte ich irgendwann eine Abneigung gegen diese Art, seine Existenz zu sichern.

 

„So viel wie meine Eltern will ich nie arbeiten!“

 

Das dachte ich mir häufig. Dieser Vorsatz hat mich später leider nicht davor bewahrt, genau das zu tun. Ich landete durch meine Selbständigkeit ebenfalls in einem nie enden wollenden und extrem herausfordernden Strudel von Arbeit. Wahrscheinlich manifestiert man sich gerade durch ein „nie“ oder „niemals“ genau das, was man im Leben nicht möchte. (Es sei denn, man ist konsequent und setzt seine Erkenntnisse in die Tat um…)

 

Deshalb sag lieber niemals „nie“ oder „so wie meine Eltern will ich nicht werden“!  😉

 

 

Zurück zu der selbständigen Klientin:

In der innerwise Sitzung (innerwise ist ein Coaching- und Analysesystem) wollten wir das Glaubensmuster „Ich muss hart arbeiten, um Erfolg zu haben!“ verwandeln.

 

Doch wie macht man das, fragst Du Dich jetzt vielleicht? Hier eine mögliche Vorgehensweise. Wir stellten fest, dass hinter dieser Überzeugung natürlich einige Ängste stecken, z. B. Verlust- oder Existenzängste:

 

„Wenn ich nicht genug mache, ist es nicht ausreichend, und ich verliere das Erarbeitete wieder…“

 

Stell Dir eine Familie vor, in der genau diese Ängste über Jahrhunderte präsent gewesen sind. Die energetischen Informationen über negative Erfahrungen des Mangels, der Not oder des Misserfolgs der einzelnen Familienmitglieder werden auf die nachkommenden Generationen übertragen bzw. weiter vererbt.

 

Die Erlebnisse der Ahnen und die Verflechtung mit den Vorfahren bringen mit sich, dass man – ohne es zu wollen – von deren Energien beeinflusst wird. Unbewusst handelt man in bestimmten Situationen nach im Verborgenen wirkenden Mustern…

 

Ein wichtiger Punkt in der Behandlung war:

 

 

Die Klientin sollte einen neuen positiven Glaubenssatz finden, den sie für erstrebenswert hielt.

Sie nannte: “Ich bin mit Spaß und Leichtigkeit erfolgreich.“

(Ihr Unterbewusstsein beantwortete die Aussage mit einem Nein.)

 

Der Armlängentest: Die Hände zeigen ein Ja und ein Nein...
innerwise Heilkarten unterstützen den Transformationsprozess...

 

 

„Selbst wenn Du vor Deinem geistigen Auge keine Ahnen sehen kannst, stell Dir vor, wie Du die Geschenke anbietest. Vertraue darauf: Jeder Vorfahre, der sie braucht und möchte, wird sie aufnehmen.“

 

Der Armlängentest ergab, dass wir den Seelen eine geistige Inspiration vermitteln dürfen. So hatte die Klientin die Aufgabe, eine Botschaft zu überbringen:

 

„Liebe Ahnen, das Leben ist leicht und schön! Es kommt aber darauf an, wie man sich entscheidet, welche Grundhaltung man einnimmt…“

 

Danach bat sie ihre Vorfahren im Geiste, sie auf ihrem Weg zu unterstützen, diesen neuen Glaubenssatz leben zu dürfen. (Hierbei gingen wir davon aus, dass in der Regel jedes Familienmitglied möchte, dass es die nachfolgende Generation einfacher und besser im Leben hat.)

 

Zum Abschluss durfte sie sich vorstellen, den alten Familien-Glaubenssatz mit weiteren Heilkarten bei den Ahnen zu lassen (in ein Paket oder einen Koffer gepackt). Denn es war ja deren Überzeugung, die sie belastete und die nicht ihren Lebensvorstellungen entsprach.

(Übrigens: Manchmal soll ein Thema oder ein Glaubenssatz etc. nicht einfach den Ahnen zurückgegeben werden, weil sonst das Familiensystem erneut belastet werden könnte…)

 

Ich ließ die Klienten noch laut sagen:

 

 

“Ich bin mit Spaß und Leichtigkeit erfolgreich.“

Danach meldeten die Arme bzw. Daumen ein Ja! Auch der Gedanke daran machte ihr keinen Stress mehr. Erst dann kann übrigens die Realität folgen und sich im beruflichen Alltag manifestieren…

 

Zur Überprüfung:

„Ich muss hart arbeiten, um Erfolg zu haben!“ wurde verneint

 

„Ich gehe meinen Weg mit Spaß und Leichtigkeit…“ war stressfrei.

 

Ich bin sehr gespannt, was sich in den nächsten Monaten entwickeln wird. Schon mehrmals erhielt ich nach solchen Sitzungen positive Rückmeldungen.

 

Selbst ich habe während meiner anstrengenden Gastronomie-Jahre immer wieder gerätselt:

 

„Es muss doch möglich sein, sein Geld viel einfacher und leichter zu verdienen!“

 

Erlaube Dir diesen Gedanken, wenn Du in einem Teufelskreis aus anstrengender Arbeit und nicht zufriedenstellenden Einnahmen steckst! Wenn ihn Dein Unterbewusstsein bejaht, wird Dir das Leben – ganz nach Deiner Überzeugung – Gelegenheiten bieten. Es ist wichtig zu vertrauen, und man muss nur Augen und Ohren offen halten!

 

Einen Tipp habe ich noch für Dich, um Energiearmut und Erschöpfung vorzubeugen und um keine kostbare Zeit zu verlieren:

 

 

Agiere nach dem höchsten Wohl aller Beteiligten und dem Bedarf und der Notwendigkeit!

Ich liebe diese Formulierung, denn das „höchste Wohl“ beinhaltet alles, was wichtig und gut ist. Mach sie zu Deiner Grundhaltung – in meinen Augen ein absolut lohnenswertes Motto, weil es folgende Vorteile bietet:

 

1. Du verausgabst Dich nicht unnötig,weil Du nur das machst, wofür Bedarf herrscht und was notwendig ist. Auf alles Überflüssige kannst Du getrost verzichten.

 

2. Du verschwendest keine Zeit mit unnützen Aktivitäten oder Maßnahmen, die am Ende keinen Erfolg haben, oder die Dich einfach nicht nähren.

 

3. Du schadest niemandem, weil Du das höchste Wohl aller Beteiligten berücksichtigst (dazu gehören nicht nur Deine Mitmenschen, sondern auch Tiere, die Umwelt usw.)

 

Hab dabei Deinen Seelenplan im Hinterkopf. Auch wenn Dir Dein individueller Seelenplan nicht bewusst ist, Deine Seele hat ihn geschmiedet – lange bevor Du geboren wurdest…

 

Handle nach diesem Plan! Das Wichtigste ist in ihm festgeschrieben. Details dazu tauchen meist aus Deinem Innersten auf. Es sind überwiegend leise Hinweise und Ahnungen, die über das Bauchgefühl transportiert werden…

 

Natürlich ist nichts auf ewig eingemeißelt, denn Du hast jeden Tag aufs Neue die Wahl. Es gibt sehr viel Freiheit zwischen den „Eckpfeilern“ (den Dingen, die Du in diesem Leben definitiv zu erleben hast, um etwas zu lernen…)

 

Und viele Wege führen nach Rom. Oft kommt man über Umwege zu dem, was man sich vorgenommen hat – das kennst Du ja bestimmt…

 

Deshalb lohnt es sich, den Armlängentest zu erlernen: Du kannst dann selbst abfragen, was Deinem Seelenplan entspricht…

 

Wenn ich Unternehmer und Dienstleister energetisch berate, dann prüfe ich beispielsweise sehr gerne nach, ob ihre Produkte und Angebote tatsächlich dem höchsten Wohl aller Beteiligten dienen, ob sie dem Bedarf und der Notwendigkeit entsprechen. Da gibt es häufig erstaunliche Ergebnisse…

 

 

Lies zum Thema „das höchste Wohl“ auch folgenden Blogartikel:

Stelle die richtigen Fragen, sobald Du vor einer Entscheidung stehst!

Gib Dir auf jeden Fall die Erlaubnis, mit Leichtigkeit in Deinem Leben zu agieren!

Und wenn Du merkst: Deine aktuelle Arbeit ist anstrengend, dann vergegenwärtige Dir, dass sie noch Ausdruck Deines alten / bisherigen Denkens ist.

 

Wenn Du Eltern hattest, die Dir täglich vorgelebt haben:

„Arbeiten und Geld verdienen sind anstrengend!“, wenn Du Deine Eltern immer nur müde und erschöpft wahrgenommen hast, dann hat sich das als Wahrheit in Deinem kleinen Organismus eingeprägt… Unbewusst wirst Du es Deiner Mutter und Deinem Vater nachmachen (so wie ich damals als Gastwirt).

 

Bestimmte Muster kommen aus der Kindheit bzw. hatten dort ihren Anfang. Natürlich geht es auch immer wieder darum, über die Generationen vererbte Verhaltens- und Denkmuster zu entlarven. Erst dann beginnt der Veränderungsprozess.

 

Mit kinesiologischen Testmethoden ist nachprüfbar, ob Dein System von Ahnenthemen oder negativen Überzeugungen beeinflusst wird. Sag doch einmal laut:

 

 

„Ich darf mit Leichtigkeit durchs Leben gehen.“

(Hier müsste ein Ja als Antwort kommen, dann glaubt es Dein Unterbewusstsein. Es geht nicht darum, was der Kopf sagt, denn meistens will Dein Verstand das Positive. In Deinem Innersten ist die Wahrheit gespeichert, aber auch Erinnerungen an Konflikte usw.)

 

Oder nimm eine gegenteilige Aussage:

„Man muss hart arbeiten im Leben…“

(Erhältst Du ein Ja oder ein Nein?)

 

Ein letzter Hinweis zu einem weiteren behindernden Faktor: Äußerst viele Berufstätige arbeiten bis zum Burnout, weil sie sich wertlos fühlen / ein geringes Selbstwertgefühl und wenig Selbstliebe besitzen. Das kompensieren sie häufig mit übertriebener Geschäftigkeit…

 

„Seht ihr, wie viel ich leiste? Bemerkt ihr, wie viel ich für euch tue?“
(Dahinter steckt die große Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe.)

 

Mittlerweile ist meine Überzeugung:
Wer sich selbst genügend wert ist und sich selbst liebt, der arbeitet nicht bis zum Umfallen, bis zur Erschöpfung oder bis zum Kollaps!!!

 

Manche allerdings brauchen erst die Erfahrung des Zusammenbruchs, um zu erkennen:

 

„So wie bisher geht es nicht weiter! Ich habe etwas zu verändern…“

 

Entscheide Dich für Dich! Denn nur wenn es Dir gut geht, kannst Du Gutes für andere tun und eine Inspiration für Dein Umfeld sein.

Erwachen – weiter hinaus gehen

Ein offener Geist ist gekennzeichnet durch Achtsamkeit.

Die Bereitschaft die Erfahrungen des Erwachens auch zu erleben (nicht nur mit der Ratio zu erfassen) – ohne Urteile und ohne Erwartungen.
Gegenwärtig zu sein.

Erwachen – weiter hinaus gehen

Du hast begriffen und akzeptiert, dass sich dein Leben hier und genau in diesem Augenblick abspielt.

Dass du dich selbst lieben musst, dass du die anderen lieben und von ihnen geliebt werden kannst, ohne zu zittern und ohne sich festzuklammern.

Dass Glück tragisch, diskontinuierlich und unverzichtbar ist.

Dass du manchmal weise sein kannst und manchmal nicht.

Du kannst jetzt losgehen.

In aller Ruhe.

André Chistophe, Die Launen der Seele 259