Gefühls-Cocktail

HSP = „highly sensitive person“ – dieser Begriff wurde von der Pionierin der Hochsensibilität geprägt – Frau Elaine N. Aron. Das erste populärwissenschaftliche Buch von der Psychologin Dr. Elaine N. Aron „The Highly Sensitive Person“ erschien im Jahr 1999.

HSM = Hoch Sensible Menschen

Sensibel = Empfindungsfähig

Hochsensibel = Wahrnehmungsbegabt ♥️

Wie wir bereits wissen arbeitet das Gehirn wahrnehmungsbegabter Menschen anders. Der neuronale Filter stuft mehr Reize als wichtig ein, diese gelangen ins Bewusstsein und müssen verarbeitet werden. Die Inselrinde (unter anderem beteiligt an der emotionalen Bewertung von Schmerz) und die Spiegelneuronen (Empathie-Neuronen) weisen eine wesentlich höhere Aktivität auf. Hier spricht man von einer höheren Reizoffenheit und durch diese ständig, überlaufenden Wahrnehmungsinputs, ist die Reizverarbeitung im Gehirn viel intensiver.

Durch die schnellere und intensivere „Funktion“

der Spiegelneuronen tauchen HSP beim beobachten der Körpersprache, Gestik oder Mimik von anderen Personen schneller und intensiver in das Mitgefühl ein. Durch die Spiegelneuronen können die zu dieser Mimik zugehörigen Gefühle konstruiert werden. Man versteht diese Gefühle nun und spürt sie auch.

Dieses hoch ausgeprägte Einfühlungsvermögen in andere Menschen, sowie eben die hohe Eigenwahrnehmung der eigenen Gefühle/Emotionen können einen sehr herausfordernden Gefühlscocktail im täglichen Miteinander mit sich bringen.

Wie sieht es in deinem Gefühls-Behälter aus? Steht er möglicherweise unter Druck und neigt zum zerbersten?

Erkenntnisse am Weg

Hier ein Auszug der wichtigsten Erkenntnisse:

Nimm dein „anders sein“ als eine positiv zu integrierende Lebensbasis an und höre auf deinen Körper, deine Seele, deine Intuition, deine Bedürfnisse – lebe DICH, deine Bedürfnisse und lass dich nicht mehr verbiegen! Achtsamkeit ist hier das Schlüsselwort.

Passe dich auf keinen Fall mehr – zu sehr – den Strukturen der „Normwelt“ an, denn genau das schwächt dich und deine Energie. Passe dein Umfeld an dich an – niemals umgekehrt!

Lass die Menschen frei die deiner Seele nicht gut tun! Lass sie ziehen – sie waren ein Begleiter deiner „alten Strukturen“ – mach Platz für neuen und wohlwollenden Input in deiner Seele! Du allein entscheidest darüber!

Gehe den leidvollen und schmerzhaften Weg und heile deine Seele! Lass deine Vergangenheit hinter dir – nimm sie an, als einen Lebensabschnitt den du jetzt bereit bist „abzuhaken“ – setze einen Haken drunter – akzeptiere was nicht mehr zu ändern ist und schaue einfach nach vorne – auf das JETZT und HIER – hier kannst du etwas bewegen – für dich und dein Leben! 🍀🦋🧚‍♀️🍀

Stärke deine mentalen Fähigkeiten – fokussiere dich auf das was in deinem Leben eine positive Rolle spielen darf und muss.

Nimm deine Ängste als Wegweiser und folge ihren Spuren, um zu deinem Kern, zu dir Selbst und deinem Wesen zu finden! „Da wo die Angst ist, geht’s lang!“ Ein beeindruckender Satz der mich nicht mehr los lässt!

In der heutigen Zeit kann die Angst ein Wegweiser zu innerem Wachstum sein! Kann und IST es auch!

Nimm gewisse Dinge nicht zu persönlich und zeige nicht auf jeden deiner Gegenüber eine (offene emotionale) Reaktion – Abgrenzung ist hier das Schlüsselwort.

Ganz wichtig: setzte Grenzen! Lerne deine persönlichen Grenzen kennen und setze sie deutlich lesbar für dein Gegenüber!

Suche und finde deine persönlichen auf dich maßgeschneiderten Strategien und Techniken oder Methoden zur Entspannung und Stressbewältigung oder Stressreduktion!

Entdecke dein Bauchgefühl neu und vertraue ihm – so kannst du leichter und schneller, gute und stimmige Entscheidungen für dich treffen!

Im Notfall: „Der Adler 🦅 hat’s im Blick“ – begib dich auf die Metaebene – Vogelperspektive – um den nötigen Abstand zu schaffen und das große Ganze wieder in den Blick zu bekommen. So kannst du dich aus Verzettelungen befreien.