Wer BIST DU?

Wer BIST DU?

Wenn …

Was wäre wenn … DU überleben müsstest, in einer Welt wo deine äußeren, materiellen Werte bedeutungslos sind?

In einer Welt wo dein Kontostand völlig nichtig ist, wo es egal ist wie groß und schön dein Haus ist, wo es keinen interessiert welches Auto du fährst, wo das oberflächliche Antlitz deines Partners keine Beachtung findet sondern die Seele oberste Priorität hat, wo sich die Leistungsgesellschaft nicht mehr messen kann, wo Zugehörigkeit mit dem Herzen beseelt wird?

In einer Welt wo die Liebe, die Herzenergie fließt -> WER BIST DU DA? WAS macht DICH aus? Für was stehst DU ein?

Verfällst du dann in eine innere Leere und lässt dich von deinen Opfergedanken auffressen bis du nicht mehr da bist?

Schiebst du jegliche Eigenverantwortung ab ODER erkennst du, dass du dein Schöpfer, der Schöpfer deiner Welt, bist?

Selbstliebe ist Annahme und Hingabe – Annahme deiner Selbst, deines Körpers, deiner Gefühle und Hingabe an die Gefühle und die Erfahrungen die notwendig sind um ins Bewusstsein zu gelangen. Liebe Dich – Hier und Jetzt ♥️♥️♥️

Schulbeginn – Gastbloggerin SaM

Schulbeginn

Meine Tochter hat vor kurzem mit der 3. Klasse Volksschule begonnen. Das ist eine große Veränderung für ein hochsensibles Kind nach den Sommerferien. Natürlich könnte man sagen, sie ist ja schon in der 3. Klasse. Eigentlich dürfte es kaum mehr Stress für sie bedeuten, sie kennt sich ja schon aus. Dachte ich auch. Bis ihre Hautempfindlichkeit wieder begann.

Hautempfindlichkeit ist bei uns – erfahrungsgemäß bei vielen hochsensiblen Menschen – ein großes Thema. Daran kann ich ablesen, wie hoch der aktuelle Stresslevel meiner Tochter ist. Geht es ihr gut, gibt es kaum Empfindlichkeiten an der Haut. Aber geht es ihr nicht so gut, ist die Hautempfindlichkeit kaum auszuhalten.

Was meine ich mit Hautempfindlichkeit?

Hautempfindlichkeit ist eine Facette der Hochsensibilität, die meine Tochter stark betrifft. Es beginnt mit dem Anziehen am Morgen. Sie spürt jedes Wäschezeichen auf der Haut, jedes Haar im Hosenbein, jedes kleinste Stoffknäul in der Socke, sie spürt Kleinigkeiten, die optisch gar nicht erkennbar sind. Die Unterhose sticht, die Beine jucken, das Wäschezeichen im Nacken kratzt, in der Socke stört etwas… Sie zieht sich morgens 3-4x um, weil die Hose juckt oder die Socken drücken oder etwas im Schuh sticht.

Ich kenne dieses Phänomen. Ich bin genauso. Ich habe aber mittlerweile gelernt damit umzugehen. Das heißt nicht, dass ich es kontrollieren kann. Aber ich versuche diese Störfaktoren so gering wie möglich zu halten. Das lerne ich auch gerade meiner Tochter. Die Fußsohlen werden vor dem Anziehen der Hose abgewischt, damit keine Hundehaare in die Hose mit hineingezogen werden können, die dann auf den Beinen jucken könnten. Die Socken werden vor dem Anziehen umgedreht und ausgeschüttelt, die Unterhose wird auf herausstehende Fäden und dergleichen untersucht. Und gleich nach dem Anziehen der Socken werden die Schuhe angezogen, damit auch keine unerwünschten Haare oder sonstiges in die Schuhe gelangen, die dann wieder stechen könnten. Das klingt anstrengend, ist es auch. Aber ein Ignorieren der Empfindlichkeit ist nicht möglich. Denn sie macht das nicht, um mich zu ärgern, sondern es quält sie tatsächlich etwas. Ein Haar im T-Shirt am Rücken kann einen den ganzen langen Tag über quälen.

Hautempfindlichkeit kann anstrengend sein. Aber es hat auch sein Gutes. Ich weiß sofort, dass meine Tochter gerade mehr unter Stress steht. Ich kann darauf reagieren, es versuchen abzufangen. Auch wenn es für mich selbst teilweise nervenaufreibend ist, weil eben immer irgendwo etwas juckt oder sie ständig die Kleidung wechselt. Hier muss man sich als Mama der Thematik bewusst werden und es mit Engelsgeduld durchstehen. So schwer das um 7 Uhr morgens unter Zeitdruck auch sein mag.

Bis bald, eure SaM

Leuchtturm


 

Gastbloggerin SaM >> hochsensible Mama unplugged <<

Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin eine hochsensible berufstätige Mama mit 2 Kindern (3+8). Mein Mann arbeitet sehr viel, somit liegt der Großteil der Kindererziehung und Familienorganisation bei mir. Ich schreibe gerne und plane derzeit ein Kinderbuch mit der Thematik der Hochsensibilität zu schreiben. Karin hat mich eingeladen für ihren Blog zu schreiben und dieser Einladung bin ich dankend gefolgt.

Ich werde euch über mein Leben erzählen, über mein Sein als hochsensible Persönlichkeit, mein Mama-Sein als hochsensibler Mensch und über meine hochsensible Tochter. Es wird Höhen und Tiefen geben. Aber so ist das Leben. 

Um möglicherweise meiner hochsensiblen Tochter jetzt oder später keine unangenehmen Situationen zu bescheren, werde ich unter einem Synonym schreiben. Sollte der eine oder andere von euch mich persönlich kontaktieren wollen, bitte ich darum Karin Bescheid zu geben. Sie leitet mir die Mail dann weiter. Danke für euer Verständnis.

 

Als ich herausfand, dass ich hochsensibel bin, tat sich für mich eine ganz neue Welt auf. Gesucht und gefunden hab ich die Hochsensibilität durch / wegen meiner Tochter. Der Alltag mit ihr war anstrengend. Jetzt werden viele Mamas laut aufschreien: „Das ist mit allen Kindern so!“ Stimmt! Aber meine Tochter stellte mich vor Herausforderungen, die ich nicht mit anderen Mamas vergleichen konnte. Das tut man ja – automatisch undgezwungenermaßen. Man tauscht sich aus, man vergleicht und man kommt in der Regel zu der etwas beruhigenden Feststellung,dass es bei den anderen genauso ist. Das war bei uns oft nicht so….

 

Also machte ich mich auf die Suche nach dem Anderssein. Und ich fand die Hochsensibilität. Ich las ein Buch und nach jeder Seite wurde ich überzeugter und überzeugter, dass meine Tochter hochsensibel – wenn nicht sogar hochsensitiv ist. Es dauerte nicht lange und mir war auch klar, woher meine Tochter ihre Hochsensibilität hat. Auch ich bin hochsensibel. Endlich weiß ich jetzt, warum auch ich anders bin. Viele mögen den Ausdruck„anders“ nicht. Aber ich habe mich schon von klein auf anders gefühlt. Heute weiß ich warum und heute bin ich stolz darauf.

Eure SaM

Ankündigung! Gastbloggerin SaM >> hochsensible Mama unplugged <<

SaM ist eine hochsensible, berufstätige, herzliche, wundervolle, starke Frau und Mama von 2 Kindern.

Sie wird über ihr Leben erzählen, über ihr Sein als hochsensible Persönlichkeit, ihr Mama-Sein als hochsensibler Mensch und über ihre hochsensible Tochter. Es wird Höhen und Tiefen geben. Aber so ist das Leben.

SaM schreibt sehr gerne und plant ein Kinderbuch mit der Thematik der Hochsensibilität zu schreiben.

Ich habe SaM eingeladen für meinen Blog zu schreiben und auf meiner Website könnt ihr auf der Seite

Gastbloggerin SaM >> hochsensible Mama unplugged << alle ihre wunderbaren Beiträge nachlesen!

Freut euch auf

Impulse, Inspiration, Information aus dem hochsensiblen Leben!

Das Leben ist einmalig – Du darfst es Dir bewusst machen. ♥️♥️♥️

Hochsensibilität

Hochsensibilität ist die Wahrnehmungsbegabung über die 5 Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten

Hochsensibilität ist keine Krankheit. Sie ist ein feiner Wesenszug – ein Persönlichkeitsmerkmal.

Hochsensibilität ist wissenschaftlich erforscht. Das Gehirn hochsensibler Persönlichkeiten arbeitet anders als bei normalsensiblen Persönlichkeiten. Im Gehirn werden mehr Sinnesreize als wichtig eingestuft und gelangen so ins Bewusstsein und diese vielen Eindrücke dürfen verarbeitet werden. Eine ständige Höchstleistung des Gehirns – am laufenden Band – sozusagen.

Weil es einfach dazu gehört!

wage ich mich an dieses Thema:

Göttlicher Sex

Göttlicher Sex lebt von der Polarität der Partner. Je männlicher ein Mann nämlich ist, desto weiblicher kann die Frau sein; je sicherer sie sich ihrer weiblichen Kraft ist, desto mehr kann er seine männliche Stärke ausleben.

Göttlicher Sex ist nichts für Ängstliche, denn durch ihn können aus Frauen Göttinnen und aus Männern Götter werden, die einander in totaler Hingabe dienen und nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Herzen und ihre Seelen miteinander teilen.

Ein Mann sollte stark genug sein, seine Frau zu erfüllen und ihr das Tor zum Paradies zu öffnen; eine Frau sollte stark genug sein, sich von ihrem Mann erfüllen zu lassen und ihn mit sich ins Paradies zu nehmen.

Da Frauen verkörperte Hingabe sind, können nur sie den Männern den Weg aus dem Labyrinth der Trennungen zeigen und sie in die Einheit zurückführen, die unser aller

Heimat ist.

Verehrung des Weiblichen

Sex ist im Grunde Hingabe an das Göttliche durch Verehrung des Weiblichen. Zwar besitzen auch die Männer weibliche Anteile, so dass auch sie zu Hingabe und Ekstase fähig sind, aber in weitaus geringerem Maße als die Frauen, die die Verkörperung des Weiblichen sind, ein lebender Ausdruck der universellen Schöpferkraft, die alles Leben empfängt, gebiert und nährt.

Frauen leben weit mehr als Männer im dunklen Reich der Gefühle, das die Heimat von Ekstase und Leidenschaft ist. Männer sollten ihren Frauen im Sex hingebungsvoll dienen, um so selbst Zugang zu diesem Reich zu finden, in dem ihre höchste Sehnsucht erfüllt werden kann: die Sehnsucht nach Einheit, nach Heimat, nach Verschmelzung mit der dunklen Mutter, die uns allen das Leben geschenkt hat und uns am Leben erhält.

Dem Partner dienen

Wenn wir uns selbst in der erotischen Begegnung völlig vergessen und ganz im Partner aufgehen, werden wir ihn von innen erfahren und auch seine Seele mit ihm teilen

dürfen. Wenn wir unserem Partner und seiner Lust vorbehaltlos dienen, werden wir gemeinsam mit ihm die höchsten Gipfel der Ekstase erklimmen können.

Wenn wir Sex aber als Tauschgeschäft betrachten, bei dem wir etwas geben und genau aufrechnen, ob wir auch genug zurückbekommen, werden wir weder dem Partner noch uns selbst näher kommen können; wenn wir dem Partner nicht dienen, sondern ihn beherrschen wollen, werden wir von ihm getrennt bleiben und niemals die Freuden wahrer Intimität erleben können; wenn wir unseren Partner kontrollieren wollen, können wir nur das bekommen, was wir uns selbst ausgedacht haben – dann wäre aber eine aufblasbare Puppe wahrscheinlich die ein-

fachere Lösung.

Immerwährende Ekstase

Natürlich kann Sex auch ohne Liebe Spaß machen, wenn sich die Beteiligten leidenschaftlich aufeinander einlassen, “ihren Kopf verlieren” und ganz im Taumel der Lust aufgehen. Aber ein vorübergehender Spaß, der

endet, wenn nach dem Orgasmus der Hormonspiegel wieder sinkt, ist nichts verglichen mit der immerwährenden Ekstase, die durch Liebe möglich wird.

Unsere Konditionierungen werden durch diese Art von Sex nicht aufgehoben, sondern eher noch verfestigt. Körperlicher Sex kann uns kurzfristige Befriedigung und vorübergehende Entspannung verschaffen, aber Sex, der mit Liebe und Respekt verbunden ist, kann uns bis in jede Faser unseres Wesens mit Glückseligkeit und unbeschreiblicher Wonne erfüllen, die auch dann noch anhält, wenn die Leidenschaft längst erloschen ist und der Kopf wieder fest an seinem richtigen Platz sitzt.

Aufgehen im Sex

Der sicherste Weg, einen Orgasmus zu vermeiden, ist, ihn erzwingen zu wollen; die beste Methode, einen frühzeitigen Erguss sicherzustellen, ist, Angst davor zu haben.

Jedes Bemühen wird zwangsläufig zu seinem Gegenteil führen, da sexuelle Erfüllung nur durch Loslassen möglich ist.

Das Ziel der Liebenden kann es nicht sein, so schnell wie möglich einen Gipfel der Lust zu erklimmen, auf den dann der unvermeidliche Absturz folgt. Der Orgasmus als Höhepunkt der Ekstase ist im göttlichen Sex nicht Ziel, sondern ein Teil des Weges, etwas, das sich ganz selbstverständlich und ohne jede Anstrengung einstellt, wenn alles Streben danach aufhört. So wie ein Spaziergang dann am meisten Freude macht, wenn der Weg aufmerksam gegangen wird und jeder Schritt für seine ihm eigene Schönheit gewürdigt wird, so schenkt uns auch der Sex die höchste Erfüllung, wenn wir uns ganz einfach in ihm verlieren.

Manfred Miethe

aus „Sex als Quelle der Spiritualität“

https://www.silberschnur.de/tl_files/pdf/leseproben/978-3-89845-460-5.pdf

(Art: Alfredo Araujo Santoyo)

Garten der Liebe