Hochsensitiv: Gefühle und Emotionen

Hochsensitiv: Gefühle und Emotionen

In jeder Ebene einer Beziehung spielen Gefühle und Emotionen eine wesentliche Rolle.

Auf der einen Seite die erlernten, gespeicherten Erfahrungen, in UNS, durch unsere menschliche, wachsende Reise und auf der anderen Seite die Wahrnehmungsbegabung für aktuelle Gefühlszustände unseres Gegenüber.

Für beide Wahrnehmungen gilt für mich persönlich die Kernfrage an sich selbst: was ist meins und was ist deins?

Wie finde ich zu dieser essentiellen Frage eine Lösung?

Sei im Körper präsent, spüre und zeige deine Wurzeln, fühle wahrhaftig deine Gefühle – geh durch das Gefühl und die Emotion gesund, fühlbar hindurch und verdränge nicht!

Bevor ich mich bewusst mit dem Thema Hochsensibilität bzw. Hochsensitivität auseinander gesetzt habe, war ich diesen vielfältigen Wahrnehmungen hilflos sogar manchmal ohnmächtig ausgeliefert.

In meinem Transformationsprozess habe ich die Erfahrung gemacht, dass das bewusste, dankbare annehmen meiner Wahrnehmung und das annehmen meiner eigenen Gefühle und Emotionen zu extremer Klarheit geführt hat.

Erst dann, wenn ich bewusst und im Einklang mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele durch meine eigenen Gefühle hindurch spaziert bin – sie erfahren und zugelassen habe – erst dann konnte ich den Unterschied in der Gefühlsqualität „zu fremden übertragenen Gefühlen“ feststellen.

Ich wollte doch nur witzig sein …

Meine Lieben, kennt ihr Persönlichkeiten die diese Worte verwenden? Vor allem dann wenn man sie darauf anspricht weshalb sie sich gerade, grundlos, selbst „schlecht geredet“ haben?

Ich möchte an dieser Stelle auch an die Worte meines letzten kopfundherz-Ergusses anschließen.

Von Natur aus Adler – geboren als nicht bewertendes Wesen – im Grunde gelassen über den Dingen stehend – – – machen wir uns durch abwertende Worte an uns selbst manchmal zum „flügellosen“ Kücken.

Soll ich euch was verraten? Auch ich gehörte einstmals zu diesem Club der Denker, die präventiv gleich mal direkt selbst auf die vermeintlichen eigenen „Makel“ hingewiesen haben – – – warum? – – – damit es kein anderer macht???

Was ist der tiefere Beweggrund der mich so denken und sprechen lässt? Vermeintlicher Selbstschutz? Oder doch die Prägungen, Konditionierungen und tiefgreifenden Erfahrungen des bisherigen Lebens?

Meine Lieben, als Botschafterin der Selbstliebe, Selbstfürsorge und des Selbst-Mitgefühls brennt mein Herz dafür diese Aussagen an sich selbst zu hinterfragen! Nehmt euch die Zeit in euch hinein zu hören – der Stimme eurer Seele Gehör zu schenken.

Ich hatte dankenswerter Weise eine herzliche Persönlichkeit die mich mutig auf meine unbewusst, erniedrigende Verhaltensweise mir selbst gegenüber angesprochen hat.

Was war wohl, nach dem aufschießen „ertappter“ Emotionen, meine erste verbale Reaktion?

„Naja – ich wollte doch nur witzig sein!“

Aber ich sage euch – genau dieser „spontane Eingriff“ in mein festgefahrenes Gedankenspiel – löste eine unglaublich positive Dynamik aus.

Was gibt es schöneres als sich selbst beim Wachsen zu fühlen und zu erleben?

🍀🍀🍀