„Cuvee“ – Verschnitt aus dem hochsensitiven Potpourri

Stressförderer bei Hochsensibilität/Hochsensitivität:

Kaffee, Grüntee bzw. sonstige stimulierende Getränke und Lebensmittel

Du hast es in der Hand Einfluss auf deine Reizoffenheit zu nehmen. Durch Vermeidungsstrategien – eben weglassen bestimmter Stimulanzien sowie auch durch Stressprävention – herbeiführen von Methoden und Umständen die deine Stresstoleranz in Balance halten.

Gerüstet für Buchempfehlungen, zB auf meinen Informationsvorträgen, neben den persönlichen Erzählungen aus dem eigenen hochsensitiven bzw. wahrnehmungsbegabten Herzen ♥️

Vorbild – was macht dieses Wort mit mir?

Vorbild – was macht dieses Wort mit mir?

Eine sehr essentielle Frage finde ich.

Ja, um ganz transparent zu sein – was macht dieses Wort mit mir.

Das Wort „Vorbild“ hat viele Facetten, Schichten und Ebenen.

Es ist so individuell, dass ich hier in diesen Textzeilen nicht ALLE Blickwinkel abdecken kann.

Heute möchte ich über mich sprechen. Eine hochsensitive Persönlichkeit, mit einem großen, liebevoll, strahlenden Herzen, die sich der Liebe und Selbstbestimmtheit sowie der Eigenverantwortung verschrieben hat.

Ich liebe und lebe meine Wahrnehmungsbegabung aus tiefstem Herzen und im Einklang mit meinem höheren Selbst – meiner spirituellen Führung. Ich lebe aus voller Kraft meine Wahrnehmungsbegabung. Mit allen Konsequenzen!

Das heißt, ich war „am Boden“ und hab mich „hochgekämpft“. Ich hab die nötigen Transformationsprozesse dankbar angenommen und stelle mich in vollstem inneren Vertrauen den weiteren essentiellen Prozessen meines SEINS.

Dies bedeutet Wachstum und Transformation auf tiefster Seelenebene, mit fokussierter mentaler Gedankenwelt und dennoch darf in einem geschützten und starken Raum, eine Persönlichkeit in ihrer ureigenen Pracht und Kraft erwachsen.

Einer meiner Beweggründe ist genau dieses Vorbild zu leben, dass deine Hochsensitivität/Hochsensibilität ein absolutes Geschenk ist. Das du es als dein Werkzeug im Alltag leben darfst.

Sind deine Ressourcen gefüllt – sind die Herausforderungen nur mehr „klein“. Was ich mir aus tiefstem Herzen wünsche ist, dass die Eltern hochsensibler/hochsensitiver Kinder ein liebevolles, starkes sowie klares Vorbild sind!

Ich gehe voran! Ich zeige mich! Ich liebe mich!

Hochsensitiv: Gefühle und Emotionen

Hochsensitiv: Gefühle und Emotionen

In jeder Ebene einer Beziehung spielen Gefühle und Emotionen eine wesentliche Rolle.

Auf der einen Seite die erlernten, gespeicherten Erfahrungen, in UNS, durch unsere menschliche, wachsende Reise und auf der anderen Seite die Wahrnehmungsbegabung für aktuelle Gefühlszustände unseres Gegenüber.

Für beide Wahrnehmungen gilt für mich persönlich die Kernfrage an sich selbst: was ist meins und was ist deins?

Wie finde ich zu dieser essentiellen Frage eine Lösung?

Sei im Körper präsent, spüre und zeige deine Wurzeln, fühle wahrhaftig deine Gefühle – geh durch das Gefühl und die Emotion gesund, fühlbar hindurch und verdränge nicht!

Bevor ich mich bewusst mit dem Thema Hochsensibilität bzw. Hochsensitivität auseinander gesetzt habe, war ich diesen vielfältigen Wahrnehmungen hilflos sogar manchmal ohnmächtig ausgeliefert.

In meinem Transformationsprozess habe ich die Erfahrung gemacht, dass das bewusste, dankbare annehmen meiner Wahrnehmung und das annehmen meiner eigenen Gefühle und Emotionen zu extremer Klarheit geführt hat.

Erst dann, wenn ich bewusst und im Einklang mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele durch meine eigenen Gefühle hindurch spaziert bin – sie erfahren und zugelassen habe – erst dann konnte ich den Unterschied in der Gefühlsqualität „zu fremden übertragenen Gefühlen“ feststellen.

Hermann Hesse

>>Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist<<

Hermann Hesse

Dieser Satz von Hermann Hesse stammt aus einem Brief vom 29. September 1931 an einen unbekannten Leser. Eine Zeit, in der das Wort „Hochsensibilität“ noch nicht existierte. Und doch wirkt es, als hätte er diesen Satz für unser Thema geschrieben.

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(Hesse H. (2008). Der innere Kompass. Gedanken aus seinen Werken und Briefen. Vertrauen in die Ordnung der Welt, der Einzelne und die Gemeinschaft, Wirklichkeit und Imagination, Lesen und Bücher (1. Aufl.) Frankfurt/M.: Suhrkamp. S.7)