Achtsamkeit als „Reizwort“?

Bewusstwerdung oder Bewusstseinsentfaltung ist, meines Erachtens, ein ganz basales Thema.

https://einfachmeditieren.net/achtsamkeitsuebungen/

Ein Zustand hellwacher Geistesgegenwärtigkeit oder Präsenz, „in dem der Geist weit ist wie das Firmament“ – extrem klar, lebendig und transparent.

Abgrenzung der Achtsamkeit von Konzentration

Achtsamkeit kann klar von Konzentrationunterschieden werden. Konzentration besteht darin, sich aufmerksam auf ein bestimmtes Objekt oder einen Objektbereich wie etwa eine Schriftzeile einzustellen, darauf seinen Blick zu fokussieren und seine ganze Aufmerksamkeit für diesen begrenzten Bereich seiner Wahrnehmung aufzuwenden. „Achtsamkeit“ hat eine dazu entgegengesetzte Ausrichtung. Hier wird der Fokus der Aufmerksamkeit nicht gezielt eingeengt, sondern vielmehr weit gestellt. Im Maximalfall ist dann eine weitwinkelartige Aufmerksamkeitseinstellung erreichbar, die in einer umfassenden, klaren und hellwachen Offenheit für die gesamte Fülle der Wahrnehmung besteht.

Von Chögyam Trungpa wurde dieser Bewusstseinszustand als Panorama-Bewusstheit charakterisiert und bezeichnet. Eine derart auf offene Weite(Bodhidharma) ausgerichtete Achtsamkeitspraxis (oder Achtsamkeitsmeditation) führt deswegen nach und nach zu so „vollständiger“ Aufmerksamkeit, dass traditionell von „rechter“ oder „vollkommener Achtsamkeit“ die Rede ist, ein Zustand hellwacher Geistesgegenwärtigkeit oder Präsenz, „in dem der Geist weit ist wie das Firmament“ – extrem klar, lebendig und transparent.

Kabat-Zinn hat in seinem Buch Im Alltag Ruhe finden folgende Beschreibung von Achtsamkeit gegeben: „…so intensiv und befriedigend es auch sein mag, sich in der Konzentration zu üben, bleibt das Ergebnis doch unvollständig, wenn sie nicht durch die Übung der Achtsamkeit ergänzt und vertieft wird. Für sich allein ähnelt sie (die Konzentration) einem Sich-Zurückziehen aus der Welt. Ihre charakteristische Energie ist eher verschlossen als offen, eher versunken als zugänglich, eher tranceartig als hellwach. Was diesem Zustand fehlt, ist die Energie der Neugier, des Wissensdrangs, der Offenheit, der Aufgeschlossenheit, des Engagements für das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrung. Dies ist die Domäne der Achtsamkeitspraxis…“

Quelle: Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit_(mindfulness)

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Hast Du auch diese „ghostwriter“ im Kopf?

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Ich stecke gerade in einem „schweren“ Dilemma. Ich sollte meinen Koffer packen, denn bald geht es ab in den Süden und just in diesem Vorhaben ereilt mich ein inspirierender Gedanke. Ein Gedanke der sich im Kopf eilig zu einem Beitrag formt. Es juckt in den Fingern, das Herz schlägt höher und schon lasse ich den Koffer, Koffer sein und setze mich ans Gerät um den inspirierenden Gedanken mit euch zu teilen.

Herrgott hilf … ja ich habe meiner „Mission“ die Liebe in die Welt zu tragen den Vorrang gegeben. Ich diene damit – das Licht der Liebe zu verbreiten …

… ich diene damit aber auch mir selbst. Meine Seele ist lebendig und mein Gehirn wird mit begeisterndem Dünger gegossen. Ich bin mir sicher, dass ich den Koffer nachher doppelt so schnell gepackt habe.

Ja diese ghostwriter – unsere Gedanken. Diese sprunghaften Dinger. Ja richtig ihr wisst worauf ich hinaus will. Die andere Seite der Medaille. Ihr kennt oder habt bestimmt schon davon gehört, diese negativen Glaubenssätze vor denen immer „gewarnt“ wird und man solle sie doch umdeuten ins positive und das möglichst oft und konsequent und irgendwann wird es dann gut. Alles gut und recht – alles darf sein.

Ich behaupte an dieser Stelle: das geht auch anders – eh klar.

Wenn ihr euch immer wieder von vorne die Zeit, die Energie und die Arbeit eure Gedanken aufmerksam zu verfolgen antun wollt – bitte ist eure Entscheidung.

Ich erzähle euch jetzt einfach meine aktuelle Wahrnehmung zu diesem Thema der negativen Glaubenssätze.

Natürlich habe auch ich persönlich mit diesen „anstrengenden Gefährten“ Bekanntschaft gemacht. Auch ich wurde ermahnt mir diese Begleiter meines Denkens genauer anzusehen. Natürlich hab ich mal hin gesehen, hin gehört und auch verstanden aber auch wieder weg gesehen, weg gehört weil – ja weil da sooooo viele Gedanken in meinem Kopf waren. Große Baustelle und nicht so schnell Ziel führend – sozusagen.

Gut – meine Bauchentscheidung ging dann dahin sich vorerst der Selbstliebe zu widmen. Klares Ziel, klarer Auftrag und dieser Auftrag schien mir rein intuitiv „einfacher“ umzusetzen zu sein als sich jedem einzelnen meiner Gedanken zu widmen. Immer schön das große Ganze im Blick behalten – sozusagen.

Ja und damit sich der Koffer bald füllt, möchte ich nun zum abschließenden Kern der Sache kommen.

Bist du fühlbar und bewusst in deiner Selbstliebe angekommen (damit meine ich jetzt nicht sich ein Paar Schuhe zu kaufen ;-)) und strahlt dein Herz automatisch in Liebe – ohne darüber „nachzudenken“ – sind auch die negativen Glaubenssätze weg. Einfach weg – so einfach geht´s.

Meine Lieben, liebt, lebt und lasst die Liebe in euch strahlen.

Das Leben ist zu kurz um sich selbst NICHT zu fühlen.

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