Hermann Hesse

>>Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist<<

Hermann Hesse

Dieser Satz von Hermann Hesse stammt aus einem Brief vom 29. September 1931 an einen unbekannten Leser. Eine Zeit, in der das Wort „Hochsensibilität“ noch nicht existierte. Und doch wirkt es, als hätte er diesen Satz für unser Thema geschrieben.

🍀🍀🍀

(Hesse H. (2008). Der innere Kompass. Gedanken aus seinen Werken und Briefen. Vertrauen in die Ordnung der Welt, der Einzelne und die Gemeinschaft, Wirklichkeit und Imagination, Lesen und Bücher (1. Aufl.) Frankfurt/M.: Suhrkamp. S.7)

3 Kommentare zu „Hermann Hesse

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