Dein Geist braucht…

Dein Geist braucht…

Foto-Hintergrund: pixabay.com - vielen Dank an

 

 

Viele Jahre schon beschäftige ich mich mit Heilung und bin immer wieder fasziniert von „Wunderheilungen“. Besonders Menschen, die aufgrund ihrer Symptome völlig verzweifelt sind und eine Odyssee an schulmedizinischen Behandlungen hinter sich haben, rate ich gerne:

 

„Such im Internet nach Berichten von Spontanheilungen! Es gibt genügend Dokumentationen, die z. B. an Krebs Erkrankte zu Wort kommen lassen, die entgegen wissenschaftlicher Meinung wieder gesund geworden sind. Die Informationen öffnen dein Bewusstsein nämlich dafür, dass Heilung möglich ist. Außerdem gibt es viel mehr Wundersames, als unser naturwissenschaftlich geprägter Verstand sich vorstellen kann…“

 

Für mich ist es etwas schaurig, den Gefühls-Mix aus Angst, Verunsicherung, Frustration und Ohnmacht wahrzunehmen, den Menschen mitbringen, wenn sie in meine Praxis kommen. Manche haben eine Diagnose erhalten, die sie völlig aus der Bahn geworfen hat: Vergleiche ich die „Hiobs-Botschaften“, dann wiegen für die Betroffenen die Einschätzungen der Mediziner viel schwerer als die eigentliche Diagnose.

 

 

Für den Patienten unangenehm…

„Ihre Krankheit ist unheilbar!“


„Da kann man nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nichts machen!“


„Es gibt noch keine Medikamente dagegen!“


„Das wird sich nicht verbessern!“


„Die Lebenserwartung ist sehr niedrig!“


„Wir können nichts für sie tun!“


„Damit müssen sie leben!“ 

usw. Solche Beurteilungen sind natürlich Momentaufnahmen, und sie drücken den aktuellen Wissensstand der Ärzteschaft aus, der ja in der klassischen Medizin eher einseitig ist – weil hauptsächlich auf den Körper bzw. das Physische fixiert. Man darf hier auch bedenken:

 

Ein Arzt tut mit einer Diagnose lediglich seine Meinung kund, die auf seinen bisherigen Erfahrungen und Beobachtungen beruht. Wie oft ist es aber schon passiert, dass ein anderer Mediziner etwas völlig anderes behauptet!? Ebenso treffen erfahrungsgemäß viele derartige Einschätzungen später überhaupt nicht ein…

 

Was passiert im Kopf des Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung, der einem ratlosen Arzt glaubt? Er macht sich zum Opfer und wird absolut machtlos. Das führt erst recht zur Stagnation und ist für die Seele natürlich nicht gut. Bei Ratsuchenden, die demotiviert sind, versuche ich als energetischer Berater, die „einzementierten“ fremden Feststellungen oder Behauptungen zuerst einmal wieder herauszulösen.

 

Als innerwise Coach macht man das mit Heilkarten, und man findet gemeinsam neue positive Glaubenssätze für das System des Klienten. Sie erweitern sein Bewusstsein, besser gesagt, öffnen sein Ich für positive Veränderungen. Die Folge:

 

 

Die Energie, die durch einen irritierenden Gedanken blockiert wurde, beginnt wieder zu fließen. Dazu einige Vorschläge:

„Ich glaube daran, dass Heilung möglich ist.“

„Ich verabschiede jede Begrenzung aus meinem Denken.“


„Ich übernehme meine Selbstverantwortung und mache mich auf die Suche nach Lösungen.“


„Das Göttliche in mir ist in der Lage, Heilung zu bewirken.“


„Heilsame Impulse kommen nach und nach / zur rechten Zeit auf mich zu.“


„Wenn ich die Botschaft meines Symptoms verstanden habe, wird es sich verabschieden.“


„Bewusstwerdung heilt, und die universelle Ordnung wird wiederhergestellt.“


„Meine innere Weisheit hat unvorstellbare Regulierungskräfte.“


„Ich vertraue darauf, dass ich den richtigen Arzt / Heilpraktiker / Heiler / Berater… finde, der mich weiterbringt.“

 

Es gibt sicherlich noch weitere positive Sätze. Ich finde gerne mit dem Armlängentest heraus, welchen oder wie viele Sätze das Unterbewusstsein des Klienten zu integrieren hat, bevor es in der Behandlung weiter geht. Ziel ist, dass die passende Affirmation vom Körper bzw. von den Armen mit Ja beantwortet wird.

 

Danach macht man sich an die Ursachenforschung, z. B. mit der Frage:

 

 

„Was hat die Erkrankung hervorgerufen? Wo muss ich hinschauen? Welche und wie viele Faktoren sind zu klären?“

Meine Erkenntnis ist: Meistens sind es mehrere Hintergründe, die ein Symptom haben entstehen lassen… Viele Schulmediziner stellen diese Fragen aus den verschiedensten Gründen nicht.

 

Unser bestehendes Gesundheitssystem ist gar nicht darauf ausgerichtet bzw. erlaubt es (zeitlich) nicht, auch weil die Interessen der Pharmaindustrie das ganze wirtschaftlich geprägte Modell mit beeinflussen. Leider ist es häufig so, dass am Ende Abhängigkeiten aufrecht erhalten werden sollen, da ein kranker Mensch für viele Firmen eine dauerhafte Einnahmequelle ist.

 

Man könnte die Fragestellungen noch zusätzlich ergänzen mit:

„Was braucht die Seele? Was braucht der Geist?“

 

Denn der Körper als unser Vehikel für Seele und Geist, ist derjenige, der uns meldet, wenn etwas nicht stimmt! Die Materie ist bekanntlich Ausdruck des Geistig-Seelischen. Dazu möchte ich ein Beispiel geben:

 

 

Ein russischer Heiler, der die Wirbelsäule aufrichtet…

Neulich sah ich eine TV-Dokumentation, in der ein Geistheiler die Wirbelsäule von Menschen begradigte – allein mit seiner Präsenz, ohne den Körper zu berühren. Er demonstrierte sein Können vor Fachärzten in einer Klinik:

 

In Sekundenschnelle – nach Feststellung der Beinlängendifferenz, die deutlich zu sehen war – waren die Fersen des Patienten auf der Liege plötzlich wieder auf gleicher Höhe. Die Orthopäden waren völlig sprachlos und rätselten, welcher Trick denn hier zum Einsatz gekommen sei. Wie gesagt, es dauerte nur einen Moment. Skeptisch bat der Arzt den Mann mit der Beinlängendifferenz, sich hinzustellen:

 

Seine Hüfte hatte keinen Schiefstand mehr. Bei einer anderen Patientin das Gleiche. Auf die Frage nach ihrem Befinden wunderte sich die junge Frau, dass sie schlagartig ohne Probleme auf dem Rücken liegen konnte (was ihr seit Monaten nicht mehr ohne Weiteres möglich gewesen war). Ihre Schmerzen waren verschwunden.

 

Der Heiler erklärte mit ernster Miene, dass hier kein Trick im Spiel sei. Er sprach von Präsenz und der wirkenden göttlichen Heilkraft, die dazu im Stande sei, solche Dinge zu bewirken. Einem dankbaren und zu Tränen gerührten Patienten, den er gerade von jahrelangen Schmerzen im Lendenwirbelbereich befreit hatte, sagte er:

 

„Danken Sie nicht mir, sondern Gott…“

 

 

Ich mag solche Berichte, freue mich für die Patienten, und zugleich bin ich etwas skeptisch:

Unabhängig davon, welche Kräfte in diesem „Wirbelsäulenbegradiger“ wirken, ob es tatsächlich göttliche Energien sind, die er vermittelt: Eine Wirkung haben sie jedenfalls gezeigt, laut journalistischer Recherche angeblich auch noch Wochen nach der Behandlung.

 

Indessen gibt es genügend Beispiele von Menschen, die zwar eine Verbesserung erlebt haben, deren Wirkung jedoch nicht dauerhaft anhielt, das Symptom kehrte wieder zurück. Weshalb passiert das?

 

Weil die Ursache nicht wirklich geklärt wurde! Ich glaube, es herrscht bei vielen Kranken noch ein weit verbreiteter Gedanke:

 

„Es muss jemanden geben, der mein Leid wegzaubert.“

 

Eigentlich sucht man mit dieser Einstellung die Heilung im außen. Für mich ist das altes Denken oder Wunschdenken, das den Patienten im Heilgeschehen passiv bleiben lässt! (Die einzige Aktivität ist die Suche nach dem Heilbringer…)

Auf Dauer kann aber keine Heilung geschehen, falls man nicht versteht, was die physischen Symptome hervorgerufen hat! Letztlich ist man herausgefordert, Detektiv zu werden, wenn man Fortschritte erzielen möchte. Neues Denken ist also angesagt!

 

Ich finde es äußerst wichtig, dass sich der Patient fragt und bewusst macht:

„Was war der Grund, dass ich Schmerzen hatte? Was brachte mich in eine Schieflage, so dass meine Beinlängen unterschiedlich wurden?“

 

Man könnte unendlich weitere Fragen dazu stellen…

 

Der Heiler hat auf jeden Fall etwas gezeigt: Symptome können verschwinden ohne großes Zutun der Schulmedizin… Dieser Artikel ist jetzt kein Plädoyer für: „Geh nicht zum Arzt!“ (bitte geh sicherheitshalber immer zum Arzt Deines Vertrauens), sondern ich möchte klar machen, dass die Aufmerksamkeit auf das Geistige gerichtet werden soll, um Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. (Natürlich auch auf die Seele mit all ihren Emotionen! Denn die Seele ist „das Gefäß“ für den menschlichen Geist…)

 

 

Aufgrund vieler Heilungsberichte muss es eine große universelle bzw. göttliche Kraft geben, die Wunder vollbringen kann.

Anscheinend werden in diesem Zusammenhang physische Gesetze außer Kraft gesetzt. Ich finde, um heil zu werden, braucht es eine forschende Gesinnung. Gleichzeitig betone ich gerne:

 

Wer krank ist, muss diesen Weg nicht alleine gehen! Man darf sich Hilfe holen – jemanden, dem man vertraut und von dem man unterstützt wird. Manche Menschen brauchen einfach einen Außenstehenden – einen neutralen Experten mit bereichernden Inspirationen, die Weiterentwicklung ermöglichen. Auch ich hole mir hin und wieder bei Beschwerden, deren Sinn ich noch nicht erkannt habe, Hilfe bei innerwise Kollegen, Geistheilern oder Heilpraktikern…

 

Doch die Ursachen zu kennen, reicht allein noch nicht aus. Neben der Verabschiedung krank machender Gedankenmuster braucht es Inspirationen wie z. B. neue positive Glaubenssätze, Wahrheiten usw. Sie sind im Geiste aufzunehmen und zu integrieren.

 

Da wir körperliche Wesen sind, funktioniert das meistens nur, indem wir etwas in unserem Lebensalltag verändern. Damit ist nicht nur eine Ernährungsumstellung, mehr Sport oder die Vermeidung von Stress gemeint, um den Organismus zu stärken.

 

 

Das Wissen oder die neuen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen ist das Entscheidende!

Wenn Dein Geist und Deine Seele durch den falschen Beruf leiden, wird es Dein Körper irgendwann andeuten. Du hast eine fantastische Meldestelle, und es macht Sinn, auf die Botschaften Deines strukturellen Systems zu hören und die Symbolik von Symptomen zu deuten…

 

Im Übrigen geht es immer auch um die Eigenverantwortung der Patienten.Kinesiologisch kann man wunderbar austesten, was die Ursachen für Erkrankungen sind. Doch wenn jemand z. B. in einer selbstzerstörerischen Beziehung bleibt, den energieraubenden Job nicht wechselt, etwas nicht abstellen will und nicht bereit ist, Änderungen einzuleiten, dann können Krankheitssymptome logischerweise nicht verschwinden.

 

Viele Patienten wissen nicht, dass sie an der Entstehung ihres Leids selbst beteiligt sind. Durch Unachtsamkeit, liebloses Denken und Urteilen in der Vergangenheit haben sie sich eine leidvolle Gegenwart erschaffen…

 

Nebenbei erwähnt seien noch die epigenetischen Faktoren, für die man im Grunde nichts kann. Das bedeutet: In der Ahnenlinie gab es z. B. Konflikte, nicht verarbeitete Schocks usw. die als Information von Generation zu Generation weitergegeben wurden und bei einem Familienmitglied irgendwann in Form einer Krankheit sichtbar werden…

 

Apropos Information: Heutzutage haben wir durch das Internet die Möglichkeit, fast alle notwendigen Informationen abzurufen, auch die der ganzheitlichen und energetischen Medizin. Viele Klienten ahnen bereits oder wissen davon, was ihnen gut tut und was nicht, doch es geht letztendlich um den Willensimpuls zu handeln… Der ist manchmal nicht da, vielleicht auch deshalb, weil das Leid noch nicht heftig genug ist.

 

Egal, ob man nun an einem Symptom, an den Folgen eines Unfalls oder an einem Konflikt leidet:

 

 

„Was braucht der Geist?“ Diese Frage kann weiterhelfen! Der Geist braucht:

Erkenntnismedizin

(Ein wundervoller Ausdruck, den ich in einem Radio-Interview mit Christiane Lünser – einer innerwise Kollegin – gehört habe. Danke liebe Christiane für dieses schöne Wort! J Denn Erkenntnisse, und die dazugehörigen Impulse, Ideen und Inspirationen sind es, die Veränderungen einleiten, weil sie Zugänge zu Feldern ermöglichen, die man vorher nicht wahrnehmen konnte…)

 

Vertrauensstärkung,

um daran zu glauben, dass es wieder gut werden kann. Selbst wenn es schwer fällt, Leidende sollten immer darauf vertrauen, dass ihnen Hilfe zuteil wird. Voraussetzung ist die Bereitschaft dazu, sie anzunehmen… (Urvertrauen, ein wichtiges Thema!)

 

Weite,

die jede verstandesorientierte Begrenzung aufsprengt und unendliche Möglichkeiten zulässt. „Alles ist möglich!“darf wieder zur unerschütterlichen Grundhaltung werden. Heiler sagen häufig:

 

„Um das Wie kümmert sich das Göttliche!“ Also machen wir uns besser keine Gedanken darüber, WIE Heilung stattfinden soll. Sie wird geschehen, wenn der Zeitpunkt reif ist…

 

Gedankenliebe

oder besser gesagt liebevolle Gedanken, die alle destruktive Negativität vertreibt wie ein Licht im Dunkeln. Sie braucht unser Geist definitiv, da wir generell viel zu hart zu uns selbst und mit unseren Mitmenschen sind (Stichworte: kritisieren und verurteilen)…

 

Vergebungsbereitschaft,

denn oft ist die Qualität der Vergebung entscheidend, die vom Erkrankten nicht aufgebracht werden kann. Sie hilft dabei, Frieden zu schließen. Zu vergeben bedeutet übrigens nicht, das, was passiert ist, gut zu finden. Vergebung bedeutet für mich, die Vergangenheit anzunehmen und nicht mehr unter ihr zu leiden. So richtet man sich neu aus…

 

Geduld!

Wer hat sie schon in genügendem Maße? Dennoch scheinen Kranke lernen zu müssen, geduldig zu sein. Manchmal braucht der Körper Zeit, viel Zeit, die man sich vielleicht mehrere Jahre eben nicht für die Erfüllung seiner Bedürfnisse genommen hat…

 

Und wer weiß, was der Geist eines Heilsuchenden noch braucht. Wenn Du selbst ein Forscher bist und weitere Ideen dazu hast, dann hinterlasse einen Kommentar!

 

Ich freu mich darauf… 🙂

4 Kommentare zu „Dein Geist braucht…

  1. „Als ich damals auf Erden meine Mitmenschen heilte, indem ich „dir geschehe nach deinem Glauben“ zu ihnen sagte, bedeutete diese Aussage in erster Linie, dass nur dem geholfen werden kann, der sich der Möglichkeit einer Heilung grundsätzlich einmal öffnet. Heilung kann immer erst dann stattfinden, wenn man Heilung zulässt.“ (Padgett Messages, 10. Oktober 1915)

    Auf welche Art und Weise dieses Öffnen geschieht, ist eine persönliche, ganz individuelle Angelegenheit. Entscheidend ist aber:

    „Bittet der Sterbliche um etwas, so soll er nicht um die Entfernung der Auswirkung, sondern um die Beseitigung der Ursache beten! Es macht keinen Sinn, die Symptome zu heilen, die Ursache der Krankheit aber außer Acht zu lassen.“ (Padgett Messages, 25. Dezember 1916).

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  2. Ja, ich stimme dir zu. Solche Berichte sind immer wieder bewegend. Aber diese Effekte lassen sich meiner Meinung auch mit dem Placeoeffekt begründen. Wenn es allerdings hilft, dann ist das sehr erfreulich.

    Auch in der Pädagogik ist es sinnvoller zu sagen, dass du eine gewisse Kompetenz noch nicht erreicht hast statt zu sagen, dass du das nicht kannst. Solche Aussagen führen zu Blockaden. Und bei der Medizin geht es mehr um nur Schulerfolg, es geht um die eigene Existenz.

    Gefällt 2 Personen

    1. Hier noch ein anderer Blickwinkel auf das Thema, diesmal eine Erklärung zur „Spirituellen Heilung“:

      (..) Heilung kann nämlich immer nur dann geschehen, wenn derjenige, der geheilt werden soll, auch zulässt, geheilt zu werden. Es hängt also von Herrn Morgan ab, ob er sich mir anvertraut und sich auf das Gesundwerden fokussiert. Wenn ein spirituelles Wesen einen Sterblichen heilen möchte, gibt es gewisse Regeln und Gesetze, die beachtet werden müssen, um zum Erfolg zu führen. Spirituelles Heilen unterscheidet sich generell von der Art der Heilung, wie sie auf Erden stattfindet, wenn zum Beispiel zwei Sterbliche miteinander in Kontakt treten und so die heilenden Energien fließen. Soll eine Heilung grenzüberschreitend vom spirituellen Reich hin zur materiellen Ebene stattfinden, so braucht es eine gemeinsame Basis, auf welcher der Sterbliche auf der einen Seite und der spirituelle Heiler auf der anderen Seite miteinander in Kontakt treten können. Diese Verbindung ist gleichsam ein spirituell-körperliches Band, das dafür Sorge trägt, dass das spirituelle Wesen mit der Materie in Berührung kommt, während der Sterbliche an das Spirituelle angebunden wird; nur so kann die Heilenergie die Kluft überbrücken, die zwischen beiden Reichen besteht. Eine andere Möglichkeit, diese Grenze zu überwinden, besteht darin, dass ein irdisches Medium, das es gewohnt ist, Kontakt ins spirituelle Reich zu erstellen, die Funktion eines Mittlers einnimmt, da dieses Medium mit beiden Seiten—der materiellen und der spirituellen, in Verbindung treten kann. Auch du bist in der Lage, die Heilströme von der spirituellen Seite in die Materie zu leiten, da du Zugang zu beiden Reichen hast und es dir somit keinerlei Probleme bereitet, eine spirituelle Heilung auf die Erdebene zu kanalisieren. Genau diese Art der Heilung ist es, die meine Jünger damals auf Erden ausübten—und was auch heute noch unverändert möglich ist. Wenn du beabsichtigst, jemanden auf spirituellem Weg zu heilen, musst du wissen, dass nicht du es bist, der die Heilung schenkt, sondern ein spirituelles Wesen, das durch dich wirkt und arbeitet. Um einem spirituellen Wesen als Kanal zu dienen, wodurch dieses in die Materie hinein wirken kann, ist es notwendig, dass der Sterbliche und das spirituelle Wesen die gleiche, seelische Entwicklung aufweisen, um auf dieser gemeinsamen Basis eine Verbindung zu erstellen. Am besten aber kommt dieser Kontakt zustande, wenn sowohl der sterbliche Part als auch der spirituelle Helfer durch die Göttliche Liebe des Vaters entwickelt sind. (..)
      Padgett Messages, 16. Mai 1916

      Gefällt 2 Personen

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