Ich wollte doch nur witzig sein …

Meine Lieben, kennt ihr Persönlichkeiten die diese Worte verwenden? Vor allem dann wenn man sie darauf anspricht weshalb sie sich gerade, grundlos, selbst „schlecht geredet“ haben?

Ich möchte an dieser Stelle auch an die Worte meines letzten kopfundherz-Ergusses anschließen.

Von Natur aus Adler – geboren als nicht bewertendes Wesen – im Grunde gelassen über den Dingen stehend – – – machen wir uns durch abwertende Worte an uns selbst manchmal zum „flügellosen“ Kücken.

Soll ich euch was verraten? Auch ich gehörte einstmals zu diesem Club der Denker, die präventiv gleich mal direkt selbst auf die vermeintlichen eigenen „Makel“ hingewiesen haben – – – warum? – – – damit es kein anderer macht???

Was ist der tiefere Beweggrund der mich so denken und sprechen lässt? Vermeintlicher Selbstschutz? Oder doch die Prägungen, Konditionierungen und tiefgreifenden Erfahrungen des bisherigen Lebens?

Meine Lieben, als Botschafterin der Selbstliebe, Selbstfürsorge und des Selbst-Mitgefühls brennt mein Herz dafür diese Aussagen an sich selbst zu hinterfragen! Nehmt euch die Zeit in euch hinein zu hören – der Stimme eurer Seele Gehör zu schenken.

Ich hatte dankenswerter Weise eine herzliche Persönlichkeit die mich mutig auf meine unbewusst, erniedrigende Verhaltensweise mir selbst gegenüber angesprochen hat.

Was war wohl, nach dem aufschießen „ertappter“ Emotionen, meine erste verbale Reaktion?

„Naja – ich wollte doch nur witzig sein!“

Aber ich sage euch – genau dieser „spontane Eingriff“ in mein festgefahrenes Gedankenspiel – löste eine unglaublich positive Dynamik aus.

Was gibt es schöneres als sich selbst beim Wachsen zu fühlen und zu erleben?

🍀🍀🍀

9 Kommentare zu „Ich wollte doch nur witzig sein …

  1. Da winken tausend Abers, an denen man sich abarbeitet. Das wird gehen, man hat ja Ressourcen aus dem Moosgärtlein des eigenen oder der wohlwollenden Nachbarsmenschen…hoffentlich. Das klingt schon wieder nach Resignation, soll es bitte nicht. Fallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen…Genau, so machen wir`s!
    Gruß von Sonja

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  2. Fantastisch. Du machst echt eine rasende Entwicklung durch. Ich bin begeistert von Deiner Offenheit, Stärke und Entschlossenheit. Danke, Du bist ein großartiges Vorbild. Du ballerst soviel tollen Content raus, leider komme ich gar nicht hinterher all Deine schönen Beiträge zu lesen. Weiterhin alles liebe. LG

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  3. Von der Prinzessin zur Königin – wow
    … und dann noch mit dem Schwerte am Start.

    Ich selbst brauchte auch meine Zeit um zwei Bilder, zwei Symbole für mich zu erkennen und auch anzunehmen.
    Es ist zum Einen das „flammende Herz“ und zum Anderen das „zweischneidige Schwert“ (des Wortes).
    Da meine „mangelnde“ oder auch andere Kommunikation für mich eine besondere Aufgabe darstellt, brauche ich noch einige Stunden in der Schule für Schwertkämpfer …

    Tja, es Bedarf als Botschafter schon einer gewissen Geschmeidigkeit(;-) und das Krönchen ist dabei nicht das i-Tüpfelchen…

    Alles Liebe,
    Raffa.

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    1. Lieber Raffa, danke von Herzen für deine Worte!

      Das Schwert als Symbol könnte man sich auch als Stachel oder die notwendigen Stacheln einer Kaktee visualisieren, die ich für mich selbst benötige um in meine persönliche Resilienz und Klarheit zu kommen.

      Auch dir alles Liebe ❤️

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    2. Ja, dieser Stachel ist so etwas wie eine Grundvoraussetzung.
      Es wird noch „spanndender“, wenn man sich bewußt ist, daß man als so ein „Kaktus“ nicht nur Stacheln hat, die nach außen gehen –
      da sind auch so ein paar, welche nach innen gehen — und dann auch so etwas wie ein (Entwicklungs-)Motor sind.

      Getrauen wir uns, den Motor anzulassen,
      Raffa.

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  4. Prinzessinnen und Königinnen… ich bin überzeugte Demokratin mit den eisernen Händen der Gerechtigkeit. Dennoch finde ich es schwierig die richtige Mitte zwischen Selbstvertrauen und und Selbstkritik zu finden. Auf der einen Seite hast du das depressive Elend, dass sich selbst nicht liebt und so auch nicht von anderen geliebt werden kann, und auf der anderen Seite hast du die überhebliche Gans, die sich für etwas besseres hält.

    Dennoch glaube ich, dass man sich nicht selbst offen schlecht reden muss. Wer so etwas tut, der fischt nur nach Komplimenten und wenn nichts ins Netz geht, dann war es eben nur ein Witz. Auch ich zweifele oft an mich und meinen Fähigkeiten, allerdings versuche ich das nicht nach außen zu tragen.

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