Die „Ohnmacht“ der Depression ist DEINE Chance zur Selbstheilung

… du musst sie „nur“ ergreifen.

Das ist eine unglaublich „wertvolle“ Botschaft die ich aus dem, wie am Schluss des Beitrags von Raffa erwähnten, zweiten Video aufgreifen möchte:

https://raffaswelt.wordpress.com/2018/12/01/die-uebertreibung-der-unwahrheit-ist-anstrengend/

In der Tat ist es eine „mutige“ Frechheit, den Menschen selbst die „Schuld“ für ihre manchmal schwer zu tragenden „Befindlichkeiten“ zu geben.

Diese öffentliche „Offenbarung“ unserer gelebten Systeme in diesem Artikel, über Depressionen, Angststörungen und Panikattacken, sollte uns Menschen doch eher noch frecher und noch mutiger stimmen um aus dieser „Ohnmacht“ – übrigens mit ganz viel Phantasie – auszubrechen?

Oder nicht?

In diesem Kontext drängen sich mir sehr viele „schlagkräftige“ Worte auf:

Ohnmacht – ohne Macht – machtlos – lass los die Machtlosigkeit!

Ohnmacht – ohne Bewusstsein – bewusstlos – lass los die Unbewusstheit!

Was macht diese Macht im Außen? Sie macht dich unfreiwillig unfrei – lass los und befreie dich von den Ketten deiner Angst. Die Kette der „selbst erzeugten“ Angst besteht „nur“ aus Gedanken. Entscheide dich für heilende Gedanken an dich selbst!

Richte deine Aufmerksamkeit nach Innen – in dich selbst. In dir selbst endet deine Suche im Außen. Du kommst an und beginnst zu werden. Du kommst in deine innere Kraft und beginnst nach Selbstbestimmung zu lechzen – ein unaufhaltsamer Drang nach Freude und Umbruch wird in dir wach!

Du erwachst aus dem Nebel der inneren und äußeren Manipulation und fragst dich nun wie du diesen Zustand, für dich, nur dulden konntest?

Genau hier beginnt der befreiende „Schlag“ – genau hier wächst die Begeisterung für dich selbst – genau hier beginnt DEIN Weg der Selbstheilung …

… du musst ihn „nur“ selbstständig gehen.

🍀🍀🍀

12 Kommentare zu „Die „Ohnmacht“ der Depression ist DEINE Chance zur Selbstheilung

  1. Im Allgemeinen: genau richtig. Im Besonderen: Nicht jeder hat die Kraft dazu.
    Ich habe es durch vererbte Kräfte geschafft, alle äußeren schmerzhaften Umstände allein zu bearbeiten. Älteste Erinnerung: meine Mutter sagte von klein auf zu mir, wenn niemand dabei war, dass mein Vater nur einen Jungen wollte und kein Mädchen. Nach dem ersten Schmerz sagte ich mir: Kann ja sein, aber da kannte er mich noch nicht. Es gab noch viel mehr und heftigere Verletzungen in meinem leben. Ich bin durch jeden Schmerz gnadenlos hindurchgegangen und habe ihn hinter mir gelassen. Das aber ist meiner starken Natur geschuldet. Zeigen wirMitgefühl mit all jenen, die darüber nicht verfügen und unterstützen wir sie.

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    1. Ich danke dir für deine sehr wichtigen und direkt aus dem Leben gegriffenen, ergänzenden Worte!

      Danke auch für deine mutige Offenheit denn genau so ist es – es ist die greifbare Chance sich seinem Schmerz zu stellen und ihn zu überwinden.

      An dieser Stelle greife ich mit Freude deine wichtige Botschaft auf unsere starke Natur und unser Mitgefühl zu nutzen um all jene, ein Stück, zu begleiten bis sie in ihrer Kraft „gelandet“ sind. So können wir im Hier und Jetzt etwas für unser Umfeld tun.

      Danke dir.

      Gefällt 1 Person

    2. Werte Caroline,
      klar, nicht jeder hat die Kraft – zu beginnen…
      Haben dann nicht die anderen Mitglieder der Gesellschaft, angefangen vom direkten Umfeld nicht die Aufgabe und den Wunsch, diesen einen Menschen zu begleiten und „aufzubauen“. Ich habe es früher mal versucht (die Zeit war wohl noch nicht reif), Erfahrungsfelder zu schaffen und zu kreieren, wo sich junge Menschen „probieren“ durften – in einem „geschützeten Bereich“ (bei mir war es insbesondere der Sport).

      Die Frage ist, wie kommen wir zusammen, eben diese Felder in verschiedenen Bereichen zu erschaffen. Du z.B. bringst ja durch deinen Beruf eine gewisse praktische Erfahrung mit. Wie kann man dieses Wissen vernetzen, um dann hin zu diesen „Erfahrungsfeldern“ zu kommen.

      Was mich derzeit immer wieder bremst, ärgerlich macht und mich wundern läßt, ist dieser mir nicht begreifliche Widerstand von den Menschen an das Gute in sich zu glauben, die eigenen Kräfte, Fähigkeiten und Talente zu negieren… und so frage ich mich, wie man denn, wenn gewünscht, diesen „Brems-Schalter“ umlegen kann.

      Muß bei mir jetzt erstmal nachjustieren, freue mich, wenn wir da was zusammen bringen.

      Alles Liebe,
      Raffa.

      Gefällt 2 Personen

      1. Lieber Raffa, ich mische mir hier mal kurz ein.

        Ich denke wenn gewünscht kann dieser „Brems-Schalter“ umgelegt werden, indem man die „Schallmauer“ der Angst vor der Angst durchbricht und genau in diesem Moment ermutigt auf das Gas zu steigen – wäre das eine Möglichkeit?

        Alles Liebe

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      2. Ja, das ist der Punkt anzusetzen.
        Mit Vertrauen, mit Liebe, mit Vertrauen und Liebe… etc.
        Doch meine Erfahrungen in meinem Umfeld, wie auch mitunter im Blog zeigen eine große Skepzis. Sich selbst und anderen gegenüber und man hält sich gerne an der Vergangenheit, der meist weniger rühmlichen fest. Ich will halt nicht mit Gewalt irgendwen irgendwo hin kriegen, doch so ein bißchen „wachküssen“ und folgend weiterentwickeln wäre schon „schön“.

        Vielleicht bin ich ja zu direkt, zu radikal, zu pietätlos etc. kennst mich ja mittlerweile schon einwenig – doch wieviele hängen da in dem Zustand, daß sie sich selbst nicht trauen und/oder sich klein machen. Caroline hat/hatte diese Stärke und sie hat ja auch angerissen, daß wir da, wenn gewünscht, hilfreich tätig sein können.

        Selbst wenn ich einfache Logik mit ein paar Fakten darbringe, selbst wenn ein Teil des „Spiels“ erkannt und durchschaut wird, folgen keine weiteren Schritte. Zum einem bedarf es Geduld, zum anderen gibt es ja die Sache mit der „kognitiven Dissonanz“ (ich schrieb darüber). Frage ist, wir können wir „charmant“ starten, denn eds bfrennt mir nicht nur unter den Nägeln, ich höre auch die Steine schreien (was vielleicht aber nur an meinen komischen Ohren liegt).

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      3. 😃

        ja du hast darüber (kognitive Dissonanz) geschrieben in der Fabel über den Fuchs und die Trauben.

        Abwertung des „nicht erreichten Zieles“.
        Bzw. „funktioniert“ das auch umgekehrt – Abwertung des Weges zum nicht erreichten Ziel.

        C.G. Jung hat hier mE einen „guten Zugang“.

        Ich für mich, aus laienhafter Sicht, würde den Fokus auf die Stärkung des „eigenen Selbst“ legen. Eine Art „Angebot“ zu machen sich auf das Gute der aktuellen Situation zu besinnen und sich nicht durch die zugelegten oder erlernten Strategien den einfachen Weg zu bahnen.

        Stück für Stück bzw. Schritt für Schritt, mit Geduld „im Moment der Verführung“ inne zu halten – Stopp zu rufen und Ausschau nach den positiven Aspekten zu halten um so das Vertrauen in sich selbst zu stärken.

        Eben die erlernten Glaubenssätze die hier fast wie „Kettenbriefe“ wirken zu unterbrechen und umzudeuten.

        Ich denke dies sollte auch „charmant“ möglich sein.

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      4. Ja, „der Moment der Verführung“ – da hast du in den vier Worten einen wunderbar umschriebenen Punkt ins Spiel gebracht. Hat eine unglaubliche, wie „wichtige“ Tiefe. Hierhin die Kraft unserer Augen, Ohren … unser Vermögen der Erkenntnis, zu lenken – „inne zu halten und nach den positven Aspekten“ …Ausschau zu halten —.
        Des weiteren ist deine Formulierung genial, „die Kettenbriefe zu unterbrechen“.

        Schön, deine Worte hier zu haben und einen charmanten Weg zu finden…

        … denn nichts ist unmöglich,
        Raffa.

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  2. Danke, liebe Karin,
    daß du die beiden Videos von Alexander hier verlinkt hast
    und vorallem Danke, daß du mit deinen Worten diesen Anstoß, diese Einladung zum in die eigene Tiefe gehen mit deinen Worten hier so wunderbar ergänzt..

    In das eigene, vielleicht auch „andere und unbekannte“ Bewußtsein zu gehen, mag eine Herausforderung sein. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, daß wir für uns und die Welt nur gewinnen können – und es wahrlich eine Win-Win-Situation gibt – ohne Reue, ohne Verlierer.

    Diese Kraft, Begeisterung und Befreiung in uns zu entfachen, sehe ich als den einzig gangbaren Weg in ein höheres Bewußtsein, in eine lebenswertere Welt, in mehr Vielfalt und in ein Wachstum, welches nicht zu einem Krebsgeschwür mutiert.

    Haben wir den Mut, das Große, die Kraft und das Gute zu erkennen und zu entwickeln, was da in uns immer noch schlummert.

    Besten Dank und eine Haufen Hoffnung, der nicht weniger wird,
    Raffa.

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