Muss, aus meiner Sicht, noch „kurz“ sein!

Blickpunkt Erziehung

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10 Kommentare zu „Muss, aus meiner Sicht, noch „kurz“ sein!

  1. Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Erlebe ich doch täglich in der Schule sowohl die Folgen von Projektionen der Eltern als auch einzelner Lehrer/innen. Ich bemühe mich sehr , sacht und vorsichtig zu überzeugen und manchmal gelingt es. Seit langem plädiere ich dafür, dass vor der Zulassung zum Studium ein psychologischer Eignungstest für Studienanwärter im pädagogischen Spektrum durchgeführt wird. In Zeiten des akuten Lehrermangels sind wir jedoch weiter denn je davon entfernt.

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    1. Ja mir auch! Ich freue mich wirklich sehr über deinen fundierten und absolut lebensnahen Kommentar! Wenn ich das so formulieren darf.

      Es freut mich wirklich außerordentlich deine Worte dazu zu lesen!!!

      Danke dir dafür!!!

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    2. Ich habe im Großen und Ganzen auch eine schmerzhafte Kindheit gehabt. Besonders durch meine narzistische Mutter. Jedoch hatte ich eine mich liebende Tante und einen Vater, der fast immer hinter mir stand, obwohl er auch seine Dämonen mit sich trug. Irgendwie habe ich früh gespürt, dass unverarbeiteter Schmerz und Unrecht immer weiter getragen wird, wenn man sich dem nicht stellt, es reflektiert, für sich einordnet und sich seinen eigenen Plan macht.
      Nun kann ich nicht behaupten, ich hätte bei meinen fünf Kindern keine Fehler gemacht, aber ich habe es ausgesprochen und mich entschuldigt. Meine Kinder habe ich bewusst nie in ein Schema gepresst, sie als eigenständige Persönlichkeiten gesehen, die mir für eine gewisse Zeit anvertraut sind und die ihren eigenen Weg finden, ihre eigenen Fehler machen müssen. Ihre Umwge dazu habe ich immer unterstützt. Sie haben ihn gefunden, jede/r für sich – bis auf unsere verstorbene Tochter – und sind glücklich. Das einzige, was ich je von ihnen verlangt, ihnen aber auch vorgelebt habe, ist, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat, die man tragen muss. Und dass ich immer da bin, was auch passiert. Ich habe sie ermutigt, alles zu hinterfragen und darauf zu prüfen,ob es für sie passt. Seit ein paar Jahren sind alle gesund und glücklich. Weitere Schläge werden kommen, aber wir werden sie gemeinsam tragen, weil wir uns nah sind, ganz gleich wieviel Entfernung zuweilen zwischen uns liegt und wie oft oder selten wir uns sprechen.

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    3. Meine Liebe, wenn ich so innig werden darf, … deine Worte sind eine „Offenbarung“ aus Tiefe und Liebe ❤️. Deine Fähigkeiten sind grandios und du kannst diese Energie in deinen Kindern immer „neu oder anders“ erleben! Das erfüllt mich mit Freude!
      Richtig Entfernung spielt dabei absolut keine Rolle und auch nicht der „offensichtliche Kontakt“. Mit Vertrauen zu wissen, dass da eine Insel ist zu der wir immer (auch in größter Not) Kurs aufnehmen dürfen – ist eine der schönsten Erfahrungen von Beziehung!
      Danke dafür❣️

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  2. Fantastischer Beitrag mit krassem Thema, mit leider keinem so schnellem Ausweg in Sicht, ohne pessimistisch sein zu wollen. Aber wie beschrieben, ist es ein nie endender Kreislauf, wenn man nicht aufwacht. Selbst für jemanden, der aufgewacht ist, ist die Arbeit daran eine unglaublich lange. Aber es geht wahrscheinlich nicht darum, eine Lösung für das jetzt zu finden, sondern für unsere Nachkommen. Danke für Deine Themen, die ich ohne Deine Posts gar nicht auf dem Schirm bekommen würde. Alles Liebe.
    😉👍💪🐞

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