Erinnerungen – zwingende „Endstation“?

Erinnerungen
Zufriedener Sinn bringt Glück und Gewinn

Frage: Was ist oder besser was passiert mit mir wenn ich mich an den „zufriedenen Sinn“ nicht mehr erinnern kann?

Nach den tagesaktuellen Nachrichten und der Wettervorhersage im TV, blieb ich bei einem Beitrag „hängen“ wo es inhaltlich, kurz zusammengefasst, um das Altern ging und wie man in „technischer Hinsicht bzw visuell“ diesen Prozess „aufpeppen“ kann. Ich verwende hier bewusst das Wort „aufpeppen“. Es ging um „geistige Motivation“ bzw darum das Gehirn anzuregen um die Brücken zu den persönlichen Erinnerungen herzustellen.

Oh, oh – in mir entluden sich zuerst ein paar Emotionen und dann dachte ich: Erinnerungen — sind ALLE meine Erinnerungen positiv? Wo Gutes ist – ist auch Schlechtes. Wo Buntes ist – ist auch Farbloses. Wo Freude ist – ist auch Leid.
WILL ich mich überhaupt an bestimmte Erinnerungen erinnern?
WER (als Fremder) erlaubt sich überhaupt so weit in meine Privatsphäre einzudringen? WARUM ist diese „innovative, aufgezwungene Methode“ möglicherweise ein „Allheilmittel“?
Und die wichtigste Frage überhaupt – die mir dann in den Kopf schoss – WÜRDE mein Körper es MIR tatsächlich antun, dass ich mich willentlich nicht mehr an mein Leben ERINNERN kann???

Okay – also ganz ehrlich – die Möglichkeit besteht leider, dass uns unser Körper das antut.
Ebenso besteht (genau aus diesem Grund) die Möglichkeit, dass ein Mensch über deinen Kopf hinweg entscheidet und genau diese „technische Innovation der geistigen Motivation“ für dich als angemessene Unterstützung in deinem Lebensabend betrachtet.

Gut – ist so – was tun? Sich jetzt schon rechtlich absichern und Verträge aufsetzten bei denen fast alle zukünftigen Eventualitäten berücksichtigt werden? Das Gehirn so trainieren, dass es sich bereits auf der unterbewussten Ebene nur an die schönen und glücklichen Momente im Leben erinnert? Ja hört sich „utopisch“ an und auch keineswegs sinnvoll bzw lässt es sich durch starre Kontrolle kaum umsetzen und führt letztendlich zu Stress – deshalb ist dieser Weg vermutlich nicht Erfolg versprechend.

Also – dann: weg mit den „Zukunftsängsten“, – ich denke wir können „die Zukunft“ nicht bewusst kontrollieren – besser sich achtsam auf das Leben im hier und jetzt konzentrieren. Ein gutes Umfeld für sich und seine Lieben schaffen. Bewusst nach seinen eigenen Werten leben. Seine Wünsche und Bedürfnisse kennen und auch aussprechen. Seine Meinung vertreten. Ehrlichkeit hoch halten und seiner Intuition trauen. Ein Mehrwert für die Menschheit sein. So werden viele glückliche Momente im Leben „entstehen“ an die wir uns alle immer gerne erinnern!

Gedanken in den Raum gestellt …

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