Freiraum

Freiraum, ein beflügeltes Wort!
Ein Wort mit sehr viel Gewicht, vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Ich denke jeder definiert diesen Freiraum individuell für sich aber inwieweit geht man Kompromisse ein?

Sobald man sich selbst „in Beziehung“ setzt, ist der persönliche Freiraum „eingeschränkt“.
Sei es eine Partnerschaft oder Freundschaft, ist es die tägliche Arbeit, das geliebte Hobby oder auch materielle Dinge, wie Häuser oder Autos, die unsere Aufmerksamkeit erfordern.

Ja und da wären wir schon beim Kernthema. Aufmerksamkeit – wie gehe ich damit um – wem oder was schenke ich mit Leichtigkeit meine Aufmerksamkeit? Die Art von Aufmerksamkeit die mir nicht schwer fällt weil ich sie gerne und ohne Erwartungen „verschenke“ oder die Art bei der ein „gewisses MUSS“ dahinter steht?

Jeder Mensch wird von Kinderzeiten an von seinem Umfeld geprägt und beeinflusst. Je nachdem wie stark das persönliche EGO ausgeprägt oder von Vorbildern gefördert worden ist, verschenkt man MEHR oder WENIGER Aufmerksamkeit um seinen persönlichen Freiraum zu erhalten oder auch zu gestalten.
Diese Verteilung der Aufmerksamkeit „passiert“ oft oder überwiegend unbewusst –  aus dem Unterbewusstsein ODER auch aus Gewohnheit …

Genau hier möchte ich ansetzen – öfter mal seine Gewohnheiten zu hinterfragen und die persönlichen „Zeiträuber“ zu identifizieren bevor sie „übermächtig“ in das Leben eingreifen und wir selber die Zügel unseres Pferdes nicht mehr in der Hand haben oder besser gesagt:

wir den Aufwind den wir „für unsere positiven Flüge“ brauchen nicht mehr erkennen oder fühlen können

Also meine Lieben, bewahrt euch einen gesunden Freiraum und vor allem scheut euch nicht das auch offen anzusprechen – was für euch geht und was nicht!

7 Kommentare zu „Freiraum

    1. Liebe Christin, ich danke dir HERZLICH für dein annerkennendes Lob!
      Das motiviert mich extrem – weißt du das?

      Ja du hast vollkommen Recht und ja meine Art zu schreiben ist sicherlich „mal etwas anderes“ aber ich denke, dass das auch ein unverkennbares Markenzeichen ist

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  1. Liebe Kopfmarie,

    wieder ein wunderbarer Beitrag von dir. Ich kann mich dem Lob von Christin voll anschließen.
    Du sprichst hier offen ein Thema an, das für uns im täglichen Leben immer eine Herausforderung darstellt.
    Wie viel gesundes EGO braucht ein Mensch um LEBEN zu können und doch Beziehungsfähig zu sein?
    Wie du sehr treffend schreibst geschieht vieles aus Gewohnheit bzw weil es uns von Kindheit so „eingeimpft“ wurde.
    Deinen Ratschlag sich immer wieder selbst zu hinterfragen, ob wir genug Freiraum haben um unseren persönlichen „Flow“ zu erleben, sollte sich jeder zu Herzen nehmen.

    Freue mich schon auf weitere Beiträge in dieser „besonderen Art“ von dir.

    LG Herbert

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    1. Lieber Herbert,
      ein HERZLICHES Danke für deinen ehrlichen und offenen Kommentar! Ja, wir haben nur ein Leben und auf das sollten wir uns schauen 😉
      Freut mich sehr, dass du dich auf weitere Beiträge freust!

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  2. oh anregende Frage oder Fragen … erst mal Danke für dein Feedback!

    Um auf deine Frage zurück zu kommen: ICH sehe da schon leichte „Kollisionsprobleme“ zwischen Verantwortung oder Verantwortungsbewusstsein (wem oder was auch immer gegenüber) und dem Ego. Wie ich im Beitrag schon erwähnte definiert das jeder Mensch für sich selbst, aber im Trubel des Alltags kann es oft hilfreich sein – inne zu halten und auf seinen Körper und seine Seele zu hören – in sich zu gehen und den „Schreibtisch mal aufzuräumen sozusagen oder den Kleiderschrank mal auszumisten“ – sollte ein Denkanstoss sein …

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